IAA TRANSPORTATION 2026 x Dr. Peter Wiedenhoff, Managing Director & Partner bei Boston Consulting Group (BCG)

Shownotes

In the second episode of the second season of the IAA TRANSPORTATION PODCAST, we welcome Dr. Peter Wiedenhoff, Managing Director & Partner at Boston Consulting Group (BCG). Together, we discuss the profound changes currently facing the transport and logistics industry—and how companies can successfully navigate this transformation.

Dr. Peter Wiedenhoff provides compelling insights into the economic and strategic challenges facing the sector—from rising costs and geopolitical uncertainties to increasing competitive pressure from international markets. The conversation centers on the question of how transport and logistics companies can ensure their competitiveness while simultaneously accelerating the path toward climate-neutral mobility.

We discuss the role of electrification, alternative powertrain technologies, and charging infrastructure, as well as the importance of data-driven business models, Artificial Intelligence, and software-defined vehicles. Furthermore, we talk about new requirements for supply chains, resilience, and efficiency—and why collaboration between industry, policy-makers, and technology partners will be crucial for long-term success.

We also take a look at the developments visitors can expect at IAA TRANSPORTATION 2026 and discuss which innovations and trends will particularly shape the commercial vehicle and logistics industry in the years to come.
In der zweiten Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Dr. Peter Wiedenhoff, Managing Director & Partner bei der Boston Consulting Group (BCG). Gemeinsam sprechen wir über die tiefgreifenden Veränderungen, vor denen die Transport- und Logistikbranche aktuell steht – und darüber, wie Unternehmen die Transformation erfolgreich gestalten können.

Dr. Peter Wiedenhoff gibt spannende Einblicke in die wirtschaftlichen und strategischen Herausforderungen der Branche – von steigenden Kosten und geopolitischen Unsicherheiten bis hin zum zunehmenden Wettbewerbsdruck durch internationale Märkte. Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die Frage, wie Transport- und Logistikunternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und gleichzeitig den Weg hin zu einer klimaneutralen Mobilität beschleunigen können.

Wir diskutieren die Rolle von Elektrifizierung, alternativen Antriebstechnologien und Ladeinfrastruktur ebenso wie die Bedeutung datengetriebener Geschäftsmodelle, Künstlicher Intelligenz und softwaredefinierter Fahrzeuge. Darüber hinaus sprechen wir über neue Anforderungen an Lieferketten, Resilienz und Effizienz – und darüber, warum Zusammenarbeit zwischen Industrie, Politik und Technologiepartnern entscheidend für den langfristigen Erfolg sein wird.

Außerdem werfen wir einen Blick auf die Entwicklungen, die Besucher auf der IAA TRANSPORTATION 2026 erwarten können, und diskutieren, welche Innovationen und Trends die Nutzfahrzeug- und Logistikbranche in den kommenden Jahren besonders prägen werden.

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zum IAA-Transportation Podcast.

00:00:06: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des IAA Transportation Podcasts!

00:00:09: Mein Name ist Dani Vogt aus der IAA Kommunikation und heute darf ich Dr.

00:00:14: Peter Wiedenhoff begrüßen, Managing Director und Partner bei der Boston Concerting Group.

00:00:18: Herzig Willkommen Herr Wiedernhoff.

00:00:20: Ja danke sehr Erfugd.

00:00:21: Ich freue mich heute hier zu sein und die Diskussion mit Ihnen zu führen.

00:00:24: Schön, dass Sie da sind.

00:00:26: Genau!

00:00:26: Ich habe ja gerade eben schon gesagt, dass sie Manager im Director und Partner bei der Boston Conciting Group sind.

00:00:32: Wenn Sie es in eigenen Worten kurz vorstellen wollen, wie würden Sie sich vorstellen?

00:00:35: Was machen Sie denn genau beim Boston Concite Group?

00:00:38: Also ich leite bei uns das Nutzfahrzeuggeschäft in Emesa des Europamittelere Ostern Südamerika und arbeite seit zehn bis fünfzehn Jahren mit den großen Herstellern sowohl auf der Lkw als auch auf der Trailerseite den Zulieferern, auch den Flotten oder Technologiegebern wie Telematikanbietern und Flottenmanagement-Anbieter zusammen.

00:00:59: Und die großen Themen, die in der Industrie betreffen, bei denen begleiten wir unsere Kunden eben bei den großen Fragestellungen, die natürlich das Thema zukünftiger Antriebstrangen oder Elektrifizierung, das Thema autonomes Fahren aber auch Themengebiete umfassen – die Profitabilität, der Spieler sowohl auf der Kostenseite als auch auf der Umsatzeite mitbetrachten.

00:01:22: Ich zeige in unserer ersten Folge Jürgen Mündel, Geschäftsführer beim VDA, Verbande Automobilindustrie.

00:01:28: Die E-Transportation als Taggeber für die Transformation der Branche beschrieben sieben Wochen dem Markt ja mit Datensicht ja schon auf viele Unternehmen gleichzeitig.

00:01:38: gibt es eine Zahl oder ein Thema aus einer aktuellen Marktanalyse, die die meisten der Bransche überrascht und diese am meisten überrasacht hat?

00:01:47: Ja gibt natürlich vieler Zahlen.

00:01:50: Wenn man sich die verschiedenen Themen und relevanten Themen anschaut, in letzter Zeit bin ich über die Zahl zweitausend gestoßen.

00:01:58: Also wo kommt die Zahl zweitausend her?

00:02:00: Das sind circa die Anzahl der Ladepunkte, Ladestationen, die wir für e-Lkw in Europa aktuell sehen.

00:02:08: Und ich fand die Zahl Zweitausenden von da interessant dass es eben auf der einen Seite geschafft haben immerhin zweitaushalten Ladestationsen aufzubauen.

00:02:15: wenn man sie aber gegen das Tankstellennetz zum Beispiel das klassische Held, wo wir hundertvierzigtausende Tankstellen in Europa sehen und wissen, dass wir am größten auch noch fünf Millionen Lkw auf der Straße Europa haben ist natürlich diese Zahl zweitausend sehr, sehr gering.

00:02:28: Und gerade der Hochlauf und der Weiterausbau der Infrastruktur auf der Ladeseite wird den Erfolg der Elektrifizierung im LkW-Bereich mitbestimmen.

00:02:42: Es gibt jetzt immer wieder verschiedene Zahlen die man hört, das sie eben der Wirtschaftsausblick aus der Schwache ist und die Nachfrage relativ schwach.

00:02:49: Was bedeutet das im explizit nach Ihren Analysen für den Nutzfahrzeug- und Transportsektor?

00:02:56: Aktuell, wir haben es übergehofft in der Perspektive geschaut ist es so dass die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen stark mit der ökonomischen Entwicklung in Deutschland Europa zusammenhängt.

00:03:07: Also wenn wir ein starkes Wachstum haben dann sehen wir verstärkten Bedarf für Transport von Waren und Gütern Und in der aktuellen Situation, wo wir uns so im Nullwachstum befinden ist entsprechend auch geringer das Wachstum im Markt zu erkennen.

00:03:21: Das führt natürlich auch zur Herausforderung auf der Flottenseite bei den Flotten die sich auch die Frage stellen müssen Wie viele Fahrzeuge baue ich in Zukunft, wann muss ich reinvestieren?

00:03:35: Macht das aktuell Sinn auch vor dem Wechsel jetzt hin zu einem neuen Antriebsstrang.

00:03:41: Welches Fahrzeug wähle ich ja aus?

00:03:42: Das sind die Fragestellungen, die aktuell die Flotten halt größtenteils herumtreibt und natürlich wiederum dazu führen dass die Hersteller ein Absatzjahr erwarten was irgendwo auf dem Niveau des Vorjahres liegen, wo kein Backstuum entstehen.

00:03:55: und es ist so eine Nullinie auf der wir uns bewegen, in der sich alle Spieler im Markt gegenseitig versuchen zu optimieren.

00:04:02: Da sind ja verschiedene Trends.

00:04:03: Erkennen wir natürlich die Elektrifizierung und dass man die Ladeinfrastruktur ausbaut, aber auch das hochautomatisierte Fahren und natürlich die Digitalisierung ist ein ganz großes Thema immer noch schon seit Jahren.

00:04:15: Welcher dieser drei Trends ist?

00:04:16: gerade die größte Baustelle in der Öffentlichkeit hat mehr immer Lade-Infrastruktur?

00:04:20: Aber was sehen Sie da in Ihren Analysen, ob es dann noch andere Themen und Trends gibt?

00:04:25: Das sind schon die drei relevanten Themen.

00:04:27: also wenn man so aus der Makroperspektive schaut dann ist die Elektrifizierung und das autonome Fahren sind die beiden großen Trends, die jetzt den Nutzfahrzeugbereich in den nächsten fünf bis zehn Jahren beschäftigen werden.

00:04:39: Wenn man jetzt mehr aus der Flottenperspektive schaut... Dann ist tatsächlich die Digitalisierung noch das Hauptthema, weil ich hätte es ja vorhin schon gesagt der Sektor ist stark kostengetrieben und gerade Flotten müssen weiterhin versuchen durch Effizienzgewinne profitabler zu werden.

00:04:54: Und sich gegenüber der Wettbewerber halt zu differenzieren.

00:04:58: Und grade die klassischen Themen wie Nutzung von Telematik, von Flotenmanagementsystemen auch vom Transportmanagement System und Auslastungsoptimierungen anbinden von Fachtenbörsen und Fachtenplattformen.

00:05:08: also die weitere Digitalisierung ist da der Hebel der Flotten in den kommenden zwei, drei Jahren noch einen Unterschied zu machen und profitabler zu werden.

00:05:17: Und da kommt die Elektrifizierung aus der Flottensperspektive ein Stück weit später.

00:05:21: Ich bin natürlich auch von den OEMs mit Begleitung mit dem Angebot das jetzt entsteht.

00:05:25: oder stellt man sich heute viele Fragen?

00:05:27: Es ist aber nicht das dringende Thema aus der flottensicht wie die Digitalisierung und das autonome Fahren ist dann nochmal ein Stück weiter weg was aber im Sommer aus der Makroperspektive den Sektor schon deutlich verändern wird.

00:05:39: Wenn man jetzt auf die Elektrifizierung nochmal schaut, ist es in der Studie auch so, dass die Gesamtkosten eines LKWs im Kurzstreckenbereich da größere Probleme mit sich bringen.

00:05:50: In ihrer Studie wurde das ja für bis Jahrzehntelundzwanzig gewertet – wie ist der Stand zum Jahrzehnzehnten?

00:05:54: Haben wir uns die Elektrifizierung schöner geredet!

00:05:57: Was können wir dann noch

00:05:57: verbessern?!

00:06:01: Also die Kostenparität zwischen dem klassischen Fabrenner Fahrzeug und dem Batterie-Elektrisch getriebenen Fahrzeug ist auf dem Verteilverkehr, das ist jetzt für uns ein Medium Duty Truck.

00:06:14: jetzt mal eine Strecke von drei bis vierhundert Kilometern halt fährt, ist bereits heute gegeben.

00:06:17: Da haben wir den Schnittpunkt und zwar hauptsächlich dadurch getrieben dass der Strompreis das Fahrzeug im eigenen Depot geladen werden kann dann eben in der Relation günstiger ist als der Diesel der getankt wird so dass sich die höheren Kosten zu beginnen für das Fahrzeuge, für den Fahrzeugerwerb im Laufe der Zeit ein schneller amortisieren.

00:06:36: und diesen Fahretätspunkt haben wir bereits.

00:06:38: und wir sehen ja auch einige Anwendungsfälle oder Das war ein Großteil der Anwendungsfälle heute, wenn Fahrzeuge, Batterie-Elektrische Lkw verkauft werden.

00:06:45: Dann werden die fast ausschließlich in diesem Verteilverkehr eingesetzt.

00:06:49: Da ist zumindest die Rechnung so aufgegangen wie wir es auch vor ein paar Jahren eigentlich im Markt erwartet haben.

00:06:56: Auf der Langstrecke schaut's da noch anders aus.

00:06:58: Gerade wenn nochmal nachgeladen werden muss dann kommen ineffizienzende dazu weil keine Ladinfrastruktur vorhanden ist.

00:07:05: Wir haben gesagt, wir haben zweitausend Ladepunkte Dann kommt dazu, dass der Strom typischerweise während der Strecke geladen werden muss.

00:07:13: Während wer an der Fahrt geladen wird bezogen wird, dass er deutlich teurer ist als wenn im eigenen Depot geladen würde.

00:07:18: die TTC und das führt dazu, für diesen Use Case der Langstrecke, der Schneidepunkt oder Paketätspunkt erst Richtung zwanzig achtundzwanzig neunzwanziger kommen wird, wenn die entsprechende Infrastruktur da ist, die Strompreise auch für die Fährstreckel günstiger sind

00:07:33: in der TTC.

00:07:35: Das ist der größte Kostenhebes, also praktisch die Ladeinfrastruktur wie man es ja auch in den letzten Jahren schon immer wieder in Studien festgestellt hat.

00:07:43: Genau

00:07:43: das ist der Aufbau der Lade-Infrastruktur natürlich die Verfügbarkeit und dann aber auch die Kostenpositionen, also der Preis pro Kilowattstunde, der berechnet wird.

00:07:52: Der liegt heute beim Ministeriestrompreis im Depot, irgendwo bei etwa jetzt zwanzig, fünfundzwanzig Cent pro Kilower Stunde.

00:08:00: Wenn ich aber außerhalb auf der Strecke stattfindet, dann kann das durch aus fünfzig Cent pro Kilomer Stunde halt betragen und damit wird jeder Business Case dann zerstört.

00:08:10: Und viele OEMs versuchen ja auch praktisch die Testfahrten schon auszuprobieren.

00:08:13: wie lange ein Lkw durch Europa braucht in der ganzen Welt kommt mit dieser derzeitigen Ladeinfrastruktur.

00:08:20: OEMS Politik und Energie für sogar arbeiten ja vor allem viel auch zusammen.

00:08:24: aber was sehen sie in ihren Studien?

00:08:26: Wer hat praktisch den dringendsten Bedarf dass da doch etwas

00:08:30: Ja, also alle drei Parteien müssen zusammenarbeiten.

00:08:33: Das ist eigentlich die Hauptanforderung.

00:08:36: Die OEMs haben aus unserer Sicht den ersten Schritt da getan in dem grundsätzlich mal das Portfolio oder das Angebot des Produktangebots für die E-RKWs vorhanden ist und zwar sowohl für den Verteilverkehr als auch grundsätzliche große Fahrzeuge mit plus Kilowatt-Stunden Batterien, die auch für Langstrecke mit eingesetzt werden können.

00:08:53: Das zweite ist eben die weitere Förderung des Aufbaus der Ladeinfrastruktur.

00:08:58: Auch da gibt es Mechanismen, das in Deutschland können, sonst stehen Fördertopf bereit, können eine Euro investiert werden für den Aufbau dieser Lade-Infrastruktur und die Energieversorgung nach Chargepoint Operators sind dann halt gefragt, das natürlich umzusetzen entsprechend die Struktur aufzubauen und dann auch zu betreiben.

00:09:14: Und diese drei Klagen, also die Zusammenarbeit zwischen diesen drei Parteien Die findet statt.

00:09:23: Wichtig wird es sein, die Geschwindigkeit sicherzustellen dass die Ladeinfrastruktur auch gebaut wird damit die in Flotten auch ein Stück weit die Angst genommen wird das man auf der längeren Strecke immer die Möglichkeit hat auch zu laden und das wird dann neben der reinen Kostenperspektive, die TCO-Perspektive die wir schon diskutiert haben dann der entscheidende Faktor für den Wechsel auch zum batterieelektrischen Antriebstang sein.

00:09:46: Da gibt es auch schon einige gute Beispiele, wie Ladeinfachstuhl aufgebaut werden in Mailand zum Beispiel oder andere Projekte.

00:09:53: Was das Thema angeht.

00:09:55: Dann gibt's aber die Kleidzeit mit dem Wasserstoffbereich immer noch den sehen Sie jetzt uns in einer Studie bis zu das sind dreißig bei etwa neun Prozent im Marktanteil an Europa.

00:10:05: Aber die verfügbare Hilfe grünen Wasserschaft ist natürlich auch schwer da eine Prognose zerstellen weil es da eben verschiedene Erokooperationen geben muss Kontinenten usw.

00:10:14: und so fort, woher im Berliner Grüne Wasserstoff hergestellt werden kann.

00:10:18: Hat Wasserstoff im Scherleszeug ja noch eine realistische Chance jetzt auch in der nächsten Zeit weiterhin oder hat Batterie zumindest nach ihrer Meinung nach das Rennen gewonnen?

00:10:29: Ja also für den europäischen Markt gehen wir mittlerweile davon aus dass die Batterie die Zieltechnologie innerhalb des Nutzfahrzeugbereichs werden wird.

00:10:40: Und wie gesagt, seit zehn bis fünfzehn Jahren arbeite ich im Nutzfahrzeugbereich.

00:10:45: Wir schauen uns alle zweiter Jahre, schauen uns eben auch die Perspektive auf den Hochlauf der verschiedenen Antriebsstrenger an und jedes Jahr wenn wir ein Update gefahren haben ist eigentlich die Perspective auf Wasserstoff eher also geringer geworden.

00:10:58: Wir fahren gerade wieder ein Update.

00:11:00: Wir gehen davon aus, dass wir bis zwanzig dreißig noch keine Wasserstoffelkw auf den Straßen sehen werden, also Fue-Zell oder Wasserstofftechnologie Sondern, dass die erst auch in eigentlich kleineren Anwendungen ab im Jahr-Zwanzig-Dreißig auf den Markt kommen.

00:11:15: Und das geht auch einher mit den Ankündigungen der Hersteller und es gibt ja noch einige Allianzen und auch einige Unternehmen, die in dem Wasserstoffbereich reingehen oder dort aktiv sind.

00:11:23: aber wenn man sich eben die Verfügbarkeit des Batterie-Elektrischen Antriebsstranges, die Weiterentwicklung der Technologie der Batterie, die Kostenposition der Batterien anschaut und eben auch den Aufbau der Infrastruktur kommen wird, vielleicht nicht so schnell wie wir uns das alle wünschen.

00:11:38: Aber der Kommen wird dann geben wir davon aus dass die Batterie der Antriebsstand der Zukunft auch im Schwerlastverkehr sein wird.

00:11:47: Und in welchem Bereich sehen Sie den Wasserstoff?

00:11:49: Hat er die größten Chancen?

00:11:51: Die klassische Stärke eines Wasserstoff fühlt sehr getriebenen Fahrzeugs ist natürlich, dass ich sehr geringe Ladezeiten auf eine Langstrecke habe.

00:11:59: Und auch da vielleicht ein bisschen über den Tellerrand zu schauen, in China erwarten wir durchaus durch Förderungsmechanismen die in Asien und China vorgegeben werden.

00:12:09: Durch das auch ein gewisses Volumen was erreicht wird.

00:12:11: also deshalb erwarten schon dass die Technologie grundsätzlich weiterentwickelt wird und auch in gewissen Regionen der Weltanwendung findet.

00:12:17: dann aber eher im Bereich wirklich der sehr langen Distanzen wo vielleicht nochmal Einsatz eben mit mehreren Fahrern wie es in China durchaus üblich ist wo man in sehr langen Strecken durchfahren kann, ohne längere Ladepausen zu haben.

00:12:33: Jetzt neben die Diktalisierung der Elektrizierung ist jetzt das dritte Thema, was wir übergesprochen haben, autonomes Fahren und auf ein anderes Thema zu schwenken.

00:12:41: Da beschreiben Sie ja praktisch vier Wellen von autonomen Trucks geschlossenem Umgebung ausgewitteter Karidore, Highways oder so Point-to-Point-Karidore.

00:12:50: Wo stehen wir da derzeit?

00:12:52: Vielleicht können Sie auch einen Überblick geben zu etwas eraktuelles.

00:12:55: Studien sagen

00:12:57: Ja, genau.

00:12:58: Also wir sehen ja heute schon autonome Anwendungen oder vollautonomen Anwendung in eben abgegrenzten Bereich aus dem Beispiel Minenumfeld und im Hafen-Umfeld gibt es ja schon autone fahrende LKW-autonomfahrend Fahrzeuge.

00:13:10: Die Freigabe für den Straßenverkehr liegt noch nicht vor für Europa.

00:13:15: Wir erwarten aber dass wir für Europa gesprochen, im Jahr zwanzig achtundzwanzig neunzwanziger die ersten kommerziellen Anwendungsanwendungen, wie nennens in einem Hub to Hub Verkehr.

00:13:24: Das bezieht sich dann auf ein Lager, was in der Nähe einer Autobahn ist und an eine gewisse Autobahnstrecke bis zu einem anderen Lager vollautomatisiert gefahren werden kann.

00:13:30: Und zwar vor dem Lager von der Rampe des Lagers über die Autobahnen bis zur Rampe das andere Lager.

00:13:35: Also kein Fahrerwechsel oder ähnliches erforderliches.

00:13:38: Die Technologie grundsätzlich – jetzt gucken wir vielleicht ein bisschen über den wieder mit einer anderen Geografie schauen – die Technologie Grundsätzlich ist verfügbar.

00:13:45: Wir erwarten von US-Anbietern wie zum Beispiel Kodiak, der im mittleren Westen der USA aktiv dass dieses Jahr die ersten kommerziellen Fahrten durchgeführt werden, das werden wir Richtung Herbst Winter diesen Jahres sehen.

00:14:00: Es haben eine andere Gefährdungsaftungen in den USA als in Europa aber wir glauben, dass die Technologie grundsätzlich eben die Reife hat und die Anwendung findet insbesondere auf diesem Hub-to-Hub-Verkehr im Ersten unter dem Jahr zwanzig achtundzwanzig neunzwanziger Anwendungsfindet.

00:14:15: Und das wird ein grundsätzlicher Gamechanger in der Industrie sein Weil wir natürlich damit eine ganze Reihe von Problemen lösen.

00:14:22: Fahrermangel ist ein sehr großes Thema, wir haben aktuell einen Fahrermangel auch immer von ca.

00:14:27: vierhunderttausend Fahrern die dazu führen oder die auch eine große Herausforderung für den Sektor darstellen.

00:14:33: und das Thema Kostenfokus weil wir da mit einem Drittel der Betriebskosten des Fahrzeugs nämlich den Fahrer dann eben aus dem System herausnehmen können.

00:14:43: Genau, sie brügt uns zählen ja auch das praktisch autonome Trucks, die USA rund achtzehn Prozent bis das sind fünfunddreißig einen Anteil haben und in Europa etwa drei zehn China elf Prozent.

00:14:54: Warum diese große Spanne dazwischen?

00:14:56: Die Sammel ist schon kodirkes angesprochen, dass da wurde einer der ersten Rollouts für dieses Hub to Hub Trucking ist.

00:15:02: Aber was macht es so schwierig auf den anderen Kontinenten?

00:15:05: Ja genauso USA ist halt insofern ein Vorreiter als dass der Bedarf auch aufgrund des dort regionalen Fahrermangels der ähnlich hohes wie Deutschland oder Europa Also eine Wendigkeit ergibt, zum Autonomen fahren zu gehen und den ähnlichen TCO-Vorteil vorliegt.

00:15:21: Das ist in China ein Stück weit anders weil die Lohnkosten deutlich niediger sind also der need for urgency in diese Richtung zu gehen einfach nicht so hoch ist wie wir es auf anderen Kontinenten sehen.

00:15:30: Der Unterschied zwischen USA und Europa spielt sich im Rahmen wieder dass die USA jetzt eben einen Ein Zeitvorteil gegenüber Europa haben, weil die Tests und weil die Technologie jetzt früher angewendet werden kann.

00:15:43: Also auch kommerziell früher angewendet werden wird als was in Europa sehen.

00:15:46: Und deswegen hinkt da Europa ein Stück weit hinterher.

00:15:49: Hat natürlich wahrscheinlich mit Genehmigungsverfahren zu tun, die hier natürlich immer auch relativ bürokratisch in Europa umzusetzen sind als auf anderen Kontinenten.

00:15:59: Genau.

00:15:59: In den USA ist der Betrieb des Fahrzeug dann auf die Verantwortung des Herstellers möglich?

00:16:05: Und in Europa brauche ich hier die Typen-Genehmigung, die SR folgen, wo es vor das Fahrzeug auf die Straße kommt und dafür muss sich eine gewisse Anzahl von Kilometern und Unfallfreizeit nachweisen.

00:16:15: Was die Hersteller entsprechend in Europa auch vorbereiten, weil sie aber stückweit länger dauert.

00:16:18: Jetzt spielte auch nicht das Thema Transport, ist das Service einer Rolle?

00:16:21: Wenn der Truck praktisch zur Plattform wird – die OEMs praktisch so zum Logistikdienstleister – was sagen Sie da?

00:16:29: Wie integrieren wir uns da?

00:16:32: Ja, das ist auch eine spannende Frage, die wir mit unseren Kunden diskutieren.

00:16:35: Wie werden sich da die Rollen verschieben?

00:16:37: Da gibt es verschiedenste Gedankenspiele und Modelle.

00:16:39: Zum einen kann der Hersteller durchaus auch der Betreiber oder der Operator der autonome Systeme werden.

00:16:46: Also heute ist ja so dass der Hersterer da das Fahrzeug herstellt und dann wird es an den Kunden die Flotte übergeben, die es betreibt und die Flotthalter in die Fahrzeuge fahren.

00:16:56: Zu Beginn des Zeiten, dass es autonom fahrend ist, gehen wir davon aus, dass der Hersteller die ersten Fahrzeuge noch selber steuern wird.

00:17:02: Weil das jeweils eine Fahrzeug- oder herstellerspezifische Steuerungssysteme auch ist.

00:17:08: und dann ist die Frage irgendwie ferner Hersteler perspektivisch in dieser Rolle bleibt?

00:17:12: Dann würde er natürlich auch einen Teil der Aufgaben seiner Kunden übernehmen nämlich fahren oder inwiefern er das dann wieder übergibt auch an Spediteure und an Flotten im Markt und eben ihre eigene Arbeit weiter fortsetzen Aber dann eben mit einer Flotte von autonome verhandelt Fahrzeug.

00:17:27: Wir gehen im Moment davon aus, dass das zweite Szenario also die Flotten und Petiteure weiterhin die Fahrzeuge betreiben werden – mit einer Software, die Ihnen vom Hersteller gegeben wird.

00:17:38: Das führt zu einer unterschiedlichen Gemengelage und zu neuen Geschäftsmodellen, die halt entstehen mit diesen autonomen verhandeln

00:17:45: Fahrzeugen.".

00:17:46: Die Brückwünste zählen ja auch praktisch das praktische neue Werkschöpfungsketten.

00:17:49: Rund fünfzig Prozent des Gewinns Wachstums darstellen werden bis zu also ein Fünf und Treißig, die auch immer aus der Service digitalen Plattform bestehen.

00:17:59: Aber was bedeutet es konkret für den europäischen Hersteller?

00:18:02: Der heute eben noch an die ganze kastische die kastischen Hardware verkauft.

00:18:06: Ja, da haben natürlich auch natürlich die Unternehmen die halt schon weiter bessere Infrastruktur haben einen großen Vorteil.

00:18:14: Also viel Und da schauen die Hersteller ja auch schon rein das ganze Thema.

00:18:17: Also die Kontrolltower, also die Steuerung der Fahrzeuge des Steuerungssystems und Softwareaufbau ist eine ganz relevante Fähigkeit, die sich diese Herstelle heute halt aneignen.

00:18:27: Neue Geschäftsmodelle umfasst dann auch eben den Aftermarkt.

00:18:30: Ich brauche eine schnelle Eingreff-Truppe wenn das Fahrzeug liegen bleibt bis er so ist.

00:18:33: Dann konnte der Fahrer noch, wenn irgendwie ne Panne ist auf der Ausspannung wie richtig Spur fahren.

00:18:37: Stimmt es im Fall steht das Fahrwerk irgendwo Ich habe Standstreifen, sondern es steht irgendwo in der Mitte.

00:18:42: Der Autobahn bewegt sich nicht mehr als man baut.

00:18:44: solche schnellen Reaktionsteams die er da rausgehen dann auch in Standteil des Maßnahmen und so weiter halt ausüben können.

00:18:49: So entstehen eine ganze Reihe von neuen Geschäftsmodellen.

00:18:53: Anforderungen wie im ersten schon Anforderung, der sich die OEM stellen müssen.

00:18:58: Und das hat sich verändert natürlich auch nur mit Trucks und sowie der neue Wirtschaftensgeld verändern natürlich auch die Fahrweise für Fahrer, die man natürlich auch gar nicht außen vorlassen sollte.

00:19:07: Und der Fahrer mit ja praktisch eigentlich nur zum Aufseher, der KI.

00:19:10: Die praktisch steuert oder ist automatisiert in der Fahrsistenzsysteme oder im hoffentlichen Fall irgendwann Stufe fünf dass man dann auch komplett autonome fahren kann.

00:19:24: Was bedeutet das konkret?

00:19:25: Wir finden Berufskröpfel heute am Steuersitz.

00:19:27: drauf muss er sich einstellen.

00:19:28: also der Aufgabenbereich des Berufskrafts wird sich auch zwar signifikant verändern und wir glauben dass die speziell die langen Strecken wie heute gefahren werden, also man sich Lagerstrecke von Hamburg nach Madrid und nach Spalen anschaut.

00:19:41: Die natürlich heute von einem oder anderen mehreren Fahrern dann durchgeführt werden, dass die einfach wegfallen werden und eben voll automatisiert durchgefüllt werden.

00:19:48: So das hat für den... Das mag ich jetzt mal schlimmer anhören.

00:19:51: Das hat aber für den Fahrer im Endeffekt viele Vorteile.

00:19:56: Zum ersten Schritt haben wir ohnehin eine Fahrknappheit von eben diesen ca.

00:19:58: vierhunderttausend Fahrern in Europa mit steigender Tendenz.

00:20:01: Wir haben gar nicht genug Fahrer in Europa.

00:20:05: Wenn man das zukünftige Setup ermöglicht, den Fahrern dann auch eigentlich sich auf wenigere Aufgaben zu fokussieren.

00:20:11: Die auch eher in dem Gebieten des Wohnorts des Fahrers liegen.

00:20:13: Also heute sind sie ja teilweise eine Woche oder zwei Wochen unterwegs mit Übernachtungen eben entlang der Autobahn.

00:20:20: Das wird dann größtenteils wegfallen und man wird sich dann konzentrieren können auf den Verteilverkehr oder eben auf die letzte Meile Wenn die E-Cales wieder übernommen werden, jetzt nach einer langen Streckenfahrt, die das Fahrzeugautonom benommen hat.

00:20:33: So dass man dann tatsächlich auch mehr Zeit in der Region verbringt, wo man eigentlich wohnt und das sind die angenehmen Seiten, die auch des Arbeitsumfelds und den Arbeitsalltag des Fahrers verändern werden.

00:20:44: Wer

00:20:44: will uns einen Fahrer hineinversetzen, der auf die IA Transportation im September kommen möchte?

00:20:49: die von den Fünften bis zum September ein Hannover stattfinden wird.

00:20:52: Was würden Sie gerne dann sehen wollen auf der IA-Transportation?

00:20:56: Also tut sich

00:20:56: ja eben wahnsinnig viel gerade in unserem Sektor, dass es vom Wechsel des Antriebsstranges mit einer Geschwindigkeit kommen wird, hin zu dem weiteren Digitalisierung, hin zur dem zukünftigen automatisierten Fahrzeug.

00:21:10: Das passiert ja unglaublich viel!

00:21:13: Also auf der IAA werden wir natürlich wieder alle drei Themen sehen und mal insbesondere die Verzahnung der jeweiligen Parteien.

00:21:23: Wenn es ja für der Tätifizierung hat, was ihr diskutiert eben natürlich von den Herstellern, von der Politik, von Energieversorgern, die gemeinsam in mein Netzwerk im Ecosystem aufbauen müssen um diesen Wechsel zur Tätifikierung hinzu ermöglichen oder eben auch genauso bei dem automatisierten Fahren wie da von den herstellern von Technologiegebern auch vor einer Politik eine Regulierung für die Regulation Diese Ecosysteme, die entstehen sich anzuschauen zu gucken.

00:21:45: Was passiert in meinem Bereich?

00:21:46: Was sind auch die Implikationen innerhalb der nächsten zwei bis drei Jahre für meine Flotte wenn ich Fahrer bin oder wenn ich auch Flottmanager bin und was sind die wichtigen Erkenntnisse und auch die Entscheidungen die ich daraus ableiten muss jetzt für mich kann für mich für Investitionsentscheidung im Fahrzeug etc.

00:22:03: Das sind eigentlich die spannenden Fragestellungen die Menschen und die Betreiber im Nutzfahrzeugbereich gerade bewegen.

00:22:09: Und worauf freuen Sie sich am meisten persönlich bei der E-Transportation?

00:22:13: Ja, die E-transportation ist finde ich ein einmaliges Erlebnis alle zwei Jahre.

00:22:18: Die gesamte Industrie zusammenzubringen eben über Fahrer also auch der Flottenmanager über Hersteller, Zulieferer Technologiegeber.

00:22:27: in dieser einen Woche sind ja... alle beteiligten Parteien dieser Industrie in dieses Sektor sind ja in Hannover vertreten und auf diesem Meltik-Pott, das Wiedersehen auch mit vielen Bekannten aus diesen ganzen Bereichen freue ich mich sehr.

00:22:40: Und können Sie schon etwas zu sagen was wir von der Boston Conciting Group konkret erwarten können auf der IA Transportation?

00:22:46: Ja absolut!

00:22:47: Wir werden im Rahmen der Konferenz der IAA werden vier Panels auf der Mainstage mit Vorbereitung durchführen.

00:22:56: Das wird einmal ein Panel an Dienstag zur Elektrifizierung sein, wo wir genau die Fragestellung diskutieren werden in welchem Zeitraum die Elektrifzierung im Nutzfahrzeugssektor stattfindet was die Anforderungen der Infrastruktur sind.

00:23:09: Im selben Tag werden wir ein Panel haben zum Thema Autonomus fahren und dann Mittwoch also am zweiten Tag wenn wir dann zwei Panel haben und zwar eines dem Thema Nutzung von AI vom künstliche Intelligenz im Nuzfahrzeugsektor und viertens das Thema Defense was ja auch eines Wachstumsfelder im Sektor ist, was auch viele bewegt.

00:23:31: Was passiert gerade mit den Anforderungen, die wir aus dem Verteidigungssektor sehen?

00:23:37: Was sind die Implikationen für die Hersteller für die Zulieferer?

00:23:40: und das wird das vierte Penne sein?

00:23:42: Sehr spannend!

00:23:42: Ich glaube da werden noch sehr viel Hörer jetzt zuhören.

00:23:45: Auch schon ganz gespannt sein und wahrscheinlich auch einige dieser Pennes besuchen wollen ich eingeschlossen.

00:23:51: Vielleicht auch zum Abschluss eine kleine Kreativfrage Welche Botschaft würden Sie der Branche gerne in einen ein zwei Setzen mitgeben wollen?

00:23:59: Also die gesamte Branche befindet sich eben in einem sehr herausfordernden, an einer sehr spannenden Zeit.

00:24:06: Eben über die verschiedenen Themen, die gerade den Sektor verändern.

00:24:10: Ich glaube, die wichtigste Erkenntnis ist alleine einer kann es nicht schaffen als allein die Hersteller werden nicht erfolgreich sein nur bei Elektrifizierung und nur beim Autolom fahren.

00:24:19: Allein die Flotten werden sie nicht schaffen.

00:24:20: Die Politik allein wird's auch nicht schaffen.

00:24:22: und Energieversorgung Wir werden es auch nicht alleine schaffen, sondern das braucht wirklich den Zusammenschluss aller Parteien.

00:24:29: Um in Summe eben die europäische Nutzfahrzeugindustrie ins neue Zeitalter des neuen Antriebstrahms und auch des autonomen Fahrens dann perspektivisch zu führen.

00:24:39: Okay, hoffen wir dass es auch so funktionieren wird?

00:24:42: Dann vielen Dank für diese ganz spannenden Insights, die Sie heute an diesem Podcast gegeben haben!

00:24:46: Ich freue mich schon auf die IA-Transportation und dass wir uns dann dort spätestens auf der IA Transportation wiedersehen.

00:24:52: Genauso machen wir das.

00:24:53: Ich freue mich sehr drauf und danke für das Gespräch!

00:24:55: Vielen Dank, haben Sie noch einen schönen Tag.

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