IAA TRANSPORTATION 2026 x Jan Bakker, Global Automotive & Truck Strategy Lead bei Deloitte

Shownotes

In der achten Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Jan Bakker, Global Automotive & Truck Strategy Lead bei Deloitte. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich der Wettbewerb in der Nutzfahrzeugbranche grundlegend verändert – und warum künftig nicht mehr allein der beste Truck, sondern das beste Transport-Ökosystem über den Markterfolg entscheiden könnte.

Jan Bakker gibt spannende Einblicke in die zentralen Erkenntnisse der neuen Truck-Studie von Deloitte zur IAA TRANSPORTATION 2026. Seine zentrale These: Bis 2030 entwickelt sich der klassische Produktwettbewerb zunehmend zu einem Systemwettbewerb. Erfolgreiche Unternehmen müssen nicht nur das Fahrzeug, sondern auch Energie, Ladeinfrastruktur, Service, Software, Finanzierung und Restwerte zusammendenken. Für Flottenbetreiber bedeutet das einen grundlegenden Wandel bei der Beschaffung: Statt ausschließlich einen Lkw zu kaufen, rückt der möglichst planbare und wirtschaftliche Kilometer in den Mittelpunkt.

Im Gespräch diskutieren wir, wie die Elektrifizierung die Total Cost of Ownership verändert und warum Faktoren wie Ladezugang, Strompreise, Batteriezustand, Fahrzeugverfügbarkeit und Restwerte zunehmend über den Business Case entscheiden. Jan Bakker erklärt, für welche Einsatzprofile sich batterieelektrische Lkw bereits heute rechnen können und warum insbesondere das Megawattladenzum zum entscheidenden Faktor für den elektrischen Fernverkehr wird. Dabei geht es auch um neue Geschäftsmodelle wie Truck-as-a-Service, kilometerbasierte Verträge und integrierte Angebote, mit denen Hersteller ihren Kunden einen verlässlichen Kosten- und Verfügbarkeitsrahmen bieten können.

Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf den internationalen Wettbewerb und die Frage, wie gut europäische Nutzfahrzeughersteller gegenüber neuen Wettbewerbern insbesondere aus China aufgestellt sind. Welche Rolle spielen etablierte Servicenetze und Kundenvertrauen? Wo müssen europäische Unternehmen bei Geschwindigkeit, Digitalisierung und Kostenstrukturen nachlegen? Und warum könnte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Hersteller, sondern auch die Zukunft Europas als Produktions- und Innovationsstandort zu einer entscheidenden Frage der kommenden Jahre werden?

Auch der Fahrermangel und das autonome Fahren stehen im Fokus. Wir sprechen darüber, wie digitale Services, Fahrerassistenzsysteme und bessere Arbeitsbedingungen den Fahreralltag attraktiver machen können und warum der Weg zum autonomen Lkw voraussichtlich schrittweise über immer leistungsfähigere Assistenzsysteme bis hin zu Hub-to-Hub-Verkehren führen wird.

Transkript anzeigen

00:00:01: Herzlich willkommen zum IAA Transportation Podcast.

00:00:06: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des IAA Transportation Podcasts!

00:00:09: Mein Name ist Daniel Vogt aus der IAA Kommunikation und heute darf ich Jan Backer begrüßen, er ist Autotruck Strategy Elite bei Deloitte.

00:00:18: Herzlichen Willkommen Herr Backer.

00:00:21: Vielen Dank Herr Vogt und erst mal vielen Dank dass ich heute hier sein darf.

00:00:25: mein Name ist Jan Bagger.

00:00:25: Ich bin Partner beim Uni for Deloite was es die Strategie Beratung von Deloid.

00:00:31: Ich bekleide hier die Funktionen des globalen Auto- und Truck Strategy Leads.

00:00:35: Und mein Schwerpunkt liegt deswegen da, wo sich Nutzwerkzeugstrategie, Vertrieb, Dekarbonisierung, Digitalisierung und neue Geschäftsmodelle treffen.

00:00:45: Ich schaue dabei bewusst management orientiert auf die Themen.

00:00:48: welche Entscheidung müssen die OEM's?

00:00:51: Die Zulieferer und die Finanzierer und auch die Flocken jetzt heute treffen damit sie zwanzig dreißig, zwanzighübenunddreißig noch eine relevante Rolle in der Wertschöpfung spielen werden.

00:01:02: Ich schaue dabei nicht auf den Track an sich, in Isolation sondern immer als kommerzielles Betriebssystem für den Transport und genau da setzt auch unsere Studie für die AATransportationen im Jahr twenty sechsundzwanzig an.

00:01:16: Da stellen wir nicht die Frage wer baut den besten Track?

00:01:19: Weil das machen andere schon, sondern wer kontrolliert künftig den Kunden nutzen.

00:01:24: Und darüber wollen wir heute reden, freuen mich aufs Gespräch.

00:01:29: Ja ich mich auch und es klingt schon mal sehr spannend wenn ich fragen darf wie sind Sie denn zu die Leute gekommen?

00:01:36: Und warum interessieren sie sich überhaupt für dieses Thema?

00:01:38: also meine Auto Affinität zieht sich schon durch.

00:01:42: mein gesamtes Leben habe mich als Kind für Fahrzeuge interessiert und im Studium hatte ich die Praktika so gewählt dass ich damals schon meinen Felbe für die Beratung hatte hatte das Glück auch direkt in Automotive Projekte zu kommen Und so hat mich das jetzt die letzten fünfundzwanzig Jahre begleitet und ich habe immer noch Spaß daran.

00:02:01: Ich freue mich immer ein Teil dabei zu sein, wie sich die Industrie weiterentwickelt und auch mit beeinflussen zu können, wie sie sich die industrie entwickelt.

00:02:08: Wenn Sie jetzt schon sagen dass Sie vor allem den Blick haben auf die Zukunft der Automobil interessieren, der Truckindustrie Welche Entwicklung in den Nutzfahrzeugbranche hat Sie denn in den letzten Monaten am meisten überrascht?

00:02:19: Also wenn ich das ein bisschen ausweiten darf Monate und Jahre also.

00:02:24: was ich am spannendsten finde ist die gesamte Industrie-Dynamik.

00:02:28: Dass viel Bewegung drin, Wettbewerber kooperieren auf einmal miteinander, woin gegen Partner, die historisch immer zusammengearbeitet sind, auf einmal im Wett Bewerb zueinander stehen.

00:02:41: Werden vor ein paar Jahren erwartet dass Daimler Truck Volvo und Trathorn zusammen Milliarden in Ladeinfrastruktur investieren?

00:02:47: Während sie sich auf dem Fahrzeugmarkt noch hart konkurrieren?

00:02:52: Genau das passiert ja heute her!

00:02:55: Zur gleichen Zeit sehen wir auch das absolute Gegenteil.

00:02:58: Bereiche, die früher als wenig Wettbeherbsrelevant angesehen wurden sind auf einmal das strategische Schlachtfeld wo die ganze Musik spielt.

00:03:06: Ladeinfrastruktur Softwareplattformen Energiedaten Das sind jetzt die Kernkompetenzen um die es aktuell geht.

00:03:13: und um auf ihre Frage zurückzukommen Mich überrascht vor allem, wie schnell sich diese Spielregeln verändern.

00:03:20: Die Grenzen zwischen den Herstellern, Infrastrukturbetreibern, Softwareanbieter und auch Energiedienstleistern verschwimmen immer mehr.

00:03:29: Und das hätten mir glaube ich alle vor ein paar Jahren nicht erwartet.

00:03:33: Auf jeden Fall also vor allem Elektromobilität, autonomes Fahren, KI-Funktionen die in Autos gebracht werden sind natürlich sehr die wichtigsten Themen derzeit auf dem Markt.

00:03:43: Jetzt findet ja im September die IA Transportation statt, die weltweit wichtigste Leitplattform für Transport, Logistik und Nutzverzeuge.

00:03:51: Und Sie werden dann auch dort dazu eine Truckstudie veröffentlichen?

00:03:55: Was ist jetzt die zentrale These und was sind die wichtigsten Erkenntnisse, die sie daraus gezogen haben?

00:04:01: Also zusammengefasst würde ich sagen... ...Zwanzig Dreißig gewinnt nicht mehr der beste Truck sondern das beste Transport Ökosysteme!

00:04:11: Der Wettbewerb verschiebt sich von einem Produktwettbewerk zu einem System-Wettbewert.

00:04:18: Erfolgreiche Spieler müssen zukünftig den Kundennutzen kontrollieren und das können sie, wenn Sie nicht nur das Handysch haben sondern auch Energiestervice-, Softwarefinanzierung und auch die Restwerte insgesamt orchestrieren.

00:04:33: Zum einen wird Regulierung auch Teil der TCO, CO² Standards, Mautunterschiede, Förderlogiken.

00:04:41: Es ist nicht mehr ein reines Compliance-Thema, sondern hat einen direkten Einfluss auf die Kosten pro Kilometer.

00:04:48: Elektrifizierung ist natürlich das wesentliche Thema weil da verschieben sich die Kosten und auch die Risiken.

00:04:54: Ich habe zwar höhere Anschaffungskosten aber ich hab' eine wesentlich größere Restwertunsicherheit und Abhängigkeit von Ladeinfrastruktur.

00:05:03: und noch was wesentlichen anderen Themen bekommen wir sicher nach oder zu und ich muss das jetzt alles in Einklang bringen mit den niedrigeren Energiekosten und Wartungskosten und Mautkosten, die mir die Elektromobilität bietet.

00:05:17: Wenn wir jetzt mal gucken was passiert?

00:05:19: Wir sehen im Wettbewerb verschiedene Spielergruppen.

00:05:23: Wir haben zum einen die... ...mit starker Marktpräsenz Daimler Truck Volvo Trathorn, wir haben welche, die sind sehr effizient wie Packer oder Tata.

00:05:31: Und dann haben wir natürlich noch die ganzen innovativen Spieler insbesondere aus China wie Dong Feng, FAWU und auch Sino Truck.

00:05:39: Deswegen, wenn ich die These noch mal ein bisschen zuspitzen darf.

00:05:42: Die Gewinner der nächsten Dekade verkaufen nicht nur die Trucks sondern sie verkaufen planbare Transportleistung.

00:05:49: Also Systemleistungen also eine ganze Plattform an.

00:05:52: Wer Hardware und so weiter und sofort.

00:05:55: Genau!

00:05:55: Wie würden Sie das denn in einem Satz zusammenfassen?

00:05:58: Wenn Sie sich die Studie in einem Satz zusammenfassen müssen.

00:06:00: Worum geht es wirklich auch dann in den nächsten Jahren?

00:06:03: Im Prinzip geht's eigentlich darum... Wer den Transportprozess für Flotten kalkulierbarer, verlässlicher und wirtschaftlicher Macht wird am Ende gewinnen.

00:06:14: Der Lkw ist immer noch die physische Basis – daran wird sich auch nichts ändern – aber der Kundennutzen, der insgesamt entsteht, wird durch das System dahinter begründet.

00:06:26: Laden, Service, Software, Finanzierung, Restwerte, Verfügbarkeit, aber auch für den Fahrer ganz wichtig, das Fahrerlebnis!

00:06:35: Und das ist der Kern unseres Point of Views für die IA, nicht dass Fahrzeug allein gewinnt sondern als Operating Model ums Fahrzeug herum.

00:06:42: Da im Zuge ist natürlich auch die Frage interessant wie verändert sich denn die Art wie Transportunternehmen an LKW kaufen?

00:06:48: Was werden sie in Zukunft wirklich kaufen?

00:06:50: Ja also die Flotten kaufen künftig nicht mehr den Lkw Sondern Sie kaufen implizit den kalkulierbaren Kilometer und die Kundenperspektive ist das Entscheidende ... in die wir uns hineinversetzen mussten.

00:07:03: Der Einkauf bei einem Flottenbetreiber hat nicht mehr nur eine Produktentscheidung zu treffen, sondern er hat eine Betriebssystem-Entscheidungen zu treffen.

00:07:13: Welchen Truck ich kaufe wird danach bewertet ob er in dem konkreten Einsatzprofil das ich brauche einen planbaren Euro pro Kilometer liefert?

00:07:23: Bei dieser war die Kostenlogik relativ stabil und klar.

00:07:27: Bei den Batteriefahrzeugen müssen die Flotten aber zusätzlich noch den Ladezugang berücksichtigen, den Strompreis am jeweiligen Ort.

00:07:35: Die Ladeleistung dem Batteriezustand, der änderten Restwerte, Mautwirkungen, Softwareintegration also ein Rattenschwanz an weiteren Themen, die auf einmal sehr relevant sind und Einfluss auf die Kaufentscheidung haben.

00:07:48: Ja?

00:07:49: Die Entscheidung ist damit jetzt wesentlich stärker.

00:07:51: ruten und Daten basiert.

00:07:53: ja Jedes Fahrzeug hat eine eigene Entscheidung und ich kann nicht mehr einen One Size Fins All Entscheidungen treffen.

00:07:59: Ich muss wirklich genau reinigen, wofür braucht das Fahrzeug?

00:08:02: Was liegen wir für Daten zur Verfügung um Depo-Laden, feste Pendelverkehre, Korridore, Ruhezeiten, Dispositionen alles in meine Wirtschaftlichkeitsrechnung mit integrieren zu können.

00:08:15: Deswegen werden auch diese integrierten Angebote immer wichtiger.

00:08:18: Fahrzeug plus Service inklusive Finanzierung, Batterie Restwert Absicherung usw.

00:08:23: Das

00:08:24: ist sehr komplex.

00:08:25: Wenn Sie so in die Zukunft bis zum Jahrzehntreißig blicken, gibt es da auch ein Geschäftsmodell, das Sie für das Entscheidende sehen.

00:08:33: und wer wird vielleicht als Jahrzehn- dreißig tief der führende Lkw Hersteller Ihrer Meinung nach sein?

00:08:38: oder was wird Gewinner von und verlieren unterscheiden?

00:08:41: Also ich habe ja gerade von der Kundenperspektive gesprochen Und das Geschäfts Modell Was gewinnt muss dem Kunden folgen.

00:08:49: also wenn ich jetzt mal Truck as a Service als das Basswort nehme Das ist nicht nur ein Preis-Modell, sondern tatsächlich ein Kontrollmodell für die Kundenschnittstelle.

00:08:59: Und das ist für die Hersteller so wichtig als One Stop Shop für Transport gesehen zu werden.

00:09:07: Truck as a Service, Paper Use, Kilometer basierte Verträge, Batterie inklusive Leasing Modelle und so weiter und sofort sind alles nur unterschiedliche Ausprägungen davon.

00:09:17: aber sie haben alle einzelnen Kernes eine one stop Lösung und im Kern dabei ist der Risikotransfer.

00:09:24: Die Flotte möchte nicht für Batterierestwerte, für Ladeverfügbarkeiten oder Servicekapazitäten im Risiko sein.

00:09:32: Es soll keine Spekulation sein sondern der Kunde will einen belastbaren Kosten- und Verpügbarkeitsrahmen haben mit dem er planen kann.

00:09:41: Und das natürlich auch sehr strategisch attraktiv weil wir wissen alle ab einem bestimmten Alter verlierte Hersteller den Zugang und auch für die Teileverkauf.

00:09:51: Das ist jetzt natürlich die Möglichkeit, Lifecycle-Kontrolle zurückzugewinnen und Kundenbindung zu schaffen.

00:09:56: Das erfordert allerdings Professionalisierung in sehr vielen Bereichen im Risikomanagement und insbesondere dabei Restwerten und Energiezugange.

00:10:05: Ich finde mal kurz auf Ihre zweite Frage.

00:10:07: Wer gewinnt denn jetzt eigentlich?

00:10:09: Ja das ist natürlich die Million Dollar Frage welcher Hersteler gewinnst.

00:10:13: Das kann man jetzt nicht so aus dem Stehgreif beantworten.

00:10:15: Es hängt natürlich von den Strategien ab, aber wenn Sie mich fragen, wer gewinnt?

00:10:21: Ja es wird auf jeden Fall der sein, der aus einem Fahrzeugkunden einen System Kunden macht um diesen Systemgedanken wieder auch zu greifen.

00:10:28: und die europäischen Hersteller Daimler Truck Volvo Group Tratton starten von einer sehr starken Basis ein großes Vertriebsvolumen Skalen Vorteile eine starke Marke funktionierende Service-Netze, einen eigenen Captive Partner und vor allem genießen Sie das Kundenvertrauen.

00:10:47: Aber darauf darf man sich jetzt nicht ausruhen.

00:10:49: Diese Assets muss man schnell umsetzen in elektrische und digitale Systemangebote, um den Kunden wieder da abzuholen was ja eigentlich benötigt.

00:10:59: Wenn wir jetzt mal ein paar andere angucken wie Packer oder Tata, um aus Europa auch rauszugehen... Da sehen wir dass operative Disziplinen ein super Vorteil können sein, um wettbewerbsfähig zu sein Aber mit Effizienz allein, das ist keine Zukunft-Strategie.

00:11:15: Ich brauche den Energiezugang, ich brauche Software und Industrialisierung und die Ökosysteme um mittelfristig erfolgreich zu sein.

00:11:22: Und wenn ich jetzt noch weiter gucke auf die chinesischen und asiatischen Spieler, die bringen Geschwindigkeit, Kostenrück auf die Europäer und eine viel stärkere Dynamik was Batterie elektrische Fahrzeuge angeht.

00:11:39: Bei Ihnen ist halt ein ganz anderes Problem.

00:11:42: Wir haben doch nicht das Kundenvertrauen, Sie haben noch nicht die Serviceabdeckung, sie haben noch keine Teileversorgung, gibt es Fragen mit der Garantie.

00:11:49: Finanzpartner sind auch in den Kinderschulen und die Kundennähe ist einfach noch nicht da.

00:11:54: Jetzt habe ich über verschiedene Gruppen geredet, aber ich habe Ihre Frage nicht beantwortet.

00:11:58: Aber wer der erfolgreich sein will und wer der Gewinner sein wird, ist der, der vier Fragen richtig beantworten kann?

00:12:06: Was kostet der Trakt mich am Ende wirklich?

00:12:09: Wie sicher und planbar ist die Verfügbarkeit?

00:12:12: Wohnt zu welchem Preis kann ich mein Fahrzeug laden.

00:12:16: Und was passiert nach dem ersten Leben mit dem Fahrzeug, ist da ein System hinter?

00:12:20: und kann mir jemand sagen wie viel das wirklich hinterher wert ist.

00:12:23: Wenn ich die vier Fragen beantworten kann dann habe ich eine gute Chance bei den Gewinnern dabei zu sein.

00:12:27: Ja wir wünschen natürlich alle, dass alle gewinnen am Ende.

00:12:30: Vor allem der Kunde natürlich am meisten.

00:12:32: wenn sie jetzt genau auf die Kosten ansprechen, da wollte ich mich immer darauf zu sprechen kommen.

00:12:37: Das hatten Sie auch schon am Anfang erwähnt Was muss ein Fuhrparkleiter heute anders bewährt als noch vor fünf Jahren, wenn er einen neuen Lkw kauft?

00:12:46: Um meinen Gedanken von gerade nochmal aufzugreifen.

00:12:47: Also ich hatte ja gesagt es geht nicht mehr darum wer ist der beste Truck und was kostet der Truck sondern für den fuhrpark leiter ist jetzt wie stabil ist mein Betriebssystem?

00:12:58: Ja weil wenn das ins Ungleichgewicht kommt dann wird schnell in business case negativ In.

00:13:03: vor fünf jahren ging so einem Anschaffungspreis dieselverbrauch service kosten.

00:13:09: Das reicht aber heute nicht mehr.

00:13:11: Heute muss ich einen viel komplexeren Business Case machen, der den einzelnen Einsatz Kontext bewertet.

00:13:17: Welche Route fahre ich eigentlich?

00:13:18: Was habe ich für Ladefenster?

00:13:20: Was muss ich da bezahlen?

00:13:21: Wie passt das mit der Arbeitszeit meines Fahrers zusammen?

00:13:24: Kann ich das alles digital in meine Disposition integrieren?

00:13:28: und was mache ich am Ende mit der Wiedervermarktung wenn mir das Fahrzeug selber gehört?

00:13:33: Und das zieht dann zwei Fragen nach sich.

00:13:35: zum Einen Wie passt das Laden eigentlich in den Arbeitsalltag?

00:13:39: Wenn Ladezeit zusätzliche Wartezeit ist, dann kippt der Case schnell.

00:13:46: Dann der zweite Punkt.

00:13:48: auch Software ist jetzt für den Einkauf total wichtig.

00:13:52: Predictive Maintenance over the Air Updates Planung Werkstatt Integration Das sind die Themen wir am Ende über die Abtime entscheiden.

00:14:00: und dass es ja ... was den Business Case am Ende wirklich positiv, ... ... die man bei Trag-Vervügbarkeit zum niedigsten Preis wie möglich.

00:14:08: Aber da ist natürlich auch die Frage, welche Kosten werden dabei der Kaufentscheidung... ... am häufigsten unterschätzt?

00:14:13: Haben Sie das auch untersucht?

00:14:14: Ihrer Studie?

00:14:16: Ja also da kann man ja relativ leicht beantworten.

00:14:22: Die teuersten Kosten sind immer die, die man nicht sieht.

00:14:26: und dann sind es insbesondere die Themen, die einen Einfluss auf die Betriebsabläufe haben.

00:14:34: Standzeiten, Ladeunsicherheit und so weiter.

00:14:38: Der Strompreis kann total variieren je nachdem wo ich lade.

00:14:43: Ob ich den Depot mache öffentlich oder an ungeeigneten Pkw-Ladepunkten im Extremfall oder hat ein totalen Impact auf TCO Abtein hatte ich gerade gesagt ist wichtig für die Foodpack Manager ist aber total noch unterschätzt, als Redite-Triber.

00:14:58: Weil wenn der Truck nicht fährt verliert die Flotte an Pünktlichkeit, Kundenvertrauen und es geht auch Umsatz verloren was sowohl Top Line als auf Bottom Line bei den Flottenbetreibern reinschlägt.

00:15:13: Und die große Blackbox da brauchen wir uns nichts vormachen das immer noch der Rest wert ohne Batteriedaten Rücknahmeprogramme Second Life Logiken Auch liquide gebraucht, merkte muss man ja auch sagen.

00:15:29: Dies aktuell noch nicht gibt wird es deutlich schwieriger die richtigen Entscheidungen zu treffen.

00:15:35: und dann abschließend vielleicht nochmal etwas weicheren Punkt der aber auch total wichtig ist wo wenig darauf geachtet werden Fahrer knappheit und Fahrer kosten werden auch viel zu eng gesehen.

00:15:47: Es geht nicht nur um den Lohn sondern es geht um die Produktivität.

00:15:51: pro Fahrarbeitsstunde Ja und jede Wartezeit, Pausenqualität und Job Attraktivität zahlt dann natürlich total darauf ein.

00:15:59: Wie ich Kosten gegebenenfalls sparen kann oder Personen besser nutzen kann?

00:16:05: Ja auf Fahrer mal gewähren wir auch noch mal später nochmal eingehen.

00:16:07: aber wir haben ja am Anfang auch gesagt was hier gerade die wichtigsten Themen sind Elektromobilität, Klar-Infrastruktur, Autonomous-Fahrung, Künstliche Intelligenz.

00:16:15: und da würde mich interessieren... Wie verändert denn die Elektrifizierung des Geschäfts für Hersteller, Flotten, Betreiber und Finanzierer?

00:16:23: Also ich glaube da sehe ich kein Geheimnis.

00:16:25: Wenn die Wertschöpfung vom Motor- und Hardware immer stärker Richtung Batterie-, Software-, EE-Architektur-, Ladeintegration-, Servicefähigkeit und den gesamten Lifecycle geht.

00:16:37: Das ist wesentlich die Herausforderung, wovor die Herstellers stehen.

00:16:41: Es ist eine Transformation wie sie klassische Geschäfte machen oder wie Sie zukünftige Geschäften machen.

00:16:46: An dem anderen Ende der Wertschöpfungshätte bei den Flotten wird es operativ total viel komplexer, weil der Business Case halt nicht nur isoliert am Fahrzeug sondern an beruhigte Energie und so weiter eigentlich gerade schon gesagt hat.

00:17:00: Ein kritisches Element jetzt in der Kette ist der Finanzierer, ja?

00:17:06: Weil vorher ein Stück Truck finanziert.

00:17:09: die Restwerte waren auch nicht klar.

00:17:10: Die war ein Totalkonjunktur unabhängig.

00:17:13: Aber

00:17:14: jetzt habe ich eine ganz andere Dynamik.

00:17:16: Ich habe neue Risiko-Parameter, die Batterie hat einen wesentlichen Impact auf den Rest.

00:17:21: Ich weiß nicht wann welche Technologiesprünge passieren, also technologische Alterung?

00:17:26: Wie sich die Infrastruktur entwickeln?

00:17:30: Ich habe im Zweifel auch noch keine Second Life Potenziale und ein Go to Market Ansatz davor.

00:17:36: Und dann habe ich noch oben drauf die ganze regulatorische Dynamik die mir gegebenenfalls noch ein viel größer Strich durch meine Planung machen kann.

00:17:45: Alles Impact auf den Restwert und dadurch auch eine weitere These von uns, also die Capital Finance oder die Hersteller.

00:17:54: eigenen Finanzierungseinheiten werden immer strategischer weil wer außerdem zusammen mit dem Herstellern kann am besten die Restwerte absichern Batteriedaten monetarisieren Second Life Modelle zu Ende denken, in dem das Fahrzeug nicht mehr aus der eigenen Bilanz geht.

00:18:15: Jetzt haben wir über diese Rechtsrestewerte gesprochen.

00:18:18: Aber was passiert mit einem Wert eines elektrischen LKW nach drei fünf acht Jahren?

00:18:23: und wie sicher sind Restwerte heute?

00:18:25: Und warum rechnet sich auch ein elektrischer Lkw praktisch, wen rechnet es den elektrischen Lkws vielleicht schon heute?

00:18:32: Lassen Sie mal Ihre zweite Frage zuerst beantworten, weil daraus haltet sich dann etwas für die nächste Antwort ab.

00:18:39: Also in der Nutshell ein elektrischer Trakt rechnet sich schon heute.

00:18:45: Allerdings rechnet er sich insbesondere bei den Businesses wo ich planbare Einsatzprofile habe.

00:18:54: Wo ich die Pro-Laden machen kann, wo ich feste Pendelfarkehre habe, regionale Diskussion... definierte Korridoren mit starker Wiederholbarkeit, Planbarkeit.

00:19:06: Und dadurch rechnet es hier und der Business Case zieht sich dann halt quasi durch das Zusammenspiel aus Anschaffung, Energiekosten, Mautvorteilen, Wartung, Auslastung und Restwertannahmen.

00:19:17: Aber im Fernverkehr wo ja ein Großteil des Volumen in den Fahrzeuge hingeht da wird das Megawattcharging der Make or Break Punkt sein.

00:19:27: Nicht nur die bloße Anzahl an Ladepunkten, die ja heute auch noch viel zu niedrig ist.

00:19:32: Sondern sie müssen auch noch in den richtigen Knoten mit ausreichender Leistung gespeist werden.

00:19:37: Sie müssen Verfügbarkeit haben und sie müssen im Idealfall reservierbar sein.

00:19:42: Und deswegen ist da noch ein Weg gehen um wirklich planbare Rendite zu erwirtschaften.

00:19:50: aber möglich ist das alles.

00:19:53: Und jetzt nochmal kurz auf den Hebel ihrer ersten Frage einzugehen, was passiert denn jetzt eigentlich mit dem Trax nach ein paar Jahren?

00:20:00: Was hat das für einen Impact auf den Restwert?

00:20:04: Klar sind die Restwerte viel unsicherer als bei Diesel.

00:20:08: Ich hatte die Gründe ja gerade schon gesagt.

00:20:09: Also viele Sachen wirken gleichzeitig in verschiedene Richtungen und es ist schwieriger planbar.

00:20:15: Deswegen jetzt nach den kurz laufenden, sage ich mal leasingrückläufern Da ist vor allem Transparenz wichtig.

00:20:25: Ich muss genau wissen, was der Status der Batterie... Was war damit?

00:20:29: Was für Garantien habe ich noch?

00:20:31: Wie war die Nutzungssistorie?

00:20:33: Das ist auch wichtig wenn ich das Fahrzeug danach nochmal finanzieren will und jemand Vertrauen in mich hat, dass es ein finanzierendes Objekt ist.

00:20:41: Wenn wir mal ein bisschen länger warten nach fünf Jahren Und da gibt's ja so gut wie noch gar nichts von auf dem Markt

00:20:49: Ja,

00:20:49: da wirds dann wichtig.

00:20:53: möglich, mit diesem Track als zweiten Nützung.

00:20:57: Kann ich den Track in ein anderes Profil wechseln?

00:21:02: Bietet der Hersteller mir einen Refurbishment-Programm an?

00:21:06: oder gibt es Second Life Modelle wo der Herster sagt okay über meinen eigenen Captive kannst du das auch noch mal im zweiten oder dritten Zyklus geben und ich behalte die Finger da drauf.

00:21:16: dann kann ich diese Gefahr natürlich abschwächen.

00:21:20: bei acht Jahren oder noch länger, da wird es aktuell noch sehr kritisch.

00:21:25: Weil was passiert dann?

00:21:28: Wie ist die Anfälligkeit der Batterie für Reparaturen?

00:21:31: Was passiert mit der Wiederverwertung hinterher?

00:21:33: Was ist mit Recyclingpflichten und so weiter?

00:21:36: Und wenn wir mal gucken wo sind viele klassische Trax-Auflieger aus Deutschland, wo sie ihre wirtschaftliche Dauer in Deutschland durch hatten, dahingeflossen?

00:21:47: Sind denn andere osteuropäischer oder andere Märkte geflossen die aktuell bei der Ladeinfrastruktur noch weit hinter uns sind.

00:21:56: Diese Abflusskanal steht aktuell für diese Fahrzeuge noch nicht zur Verfügung, sprich die Fahrzeige müssen hier irgendwo im Markt bleiben was dann natürlich weiter auf die Restwerte drückt und ein Problem ist das meines Erachtens aktuell noch nicht gelöstes.

00:22:11: also da müssen nochmal alle in die Büt und sehen okay Was passiert damit?

00:22:17: Und das ist der Milliardenmarkt, der aktuell noch auf den Tisch liegt.

00:22:20: Ja, Restwertmanagement bis zum Ende und da kann auch viel über die Profitabilität der Hersteller und der Banken entschieden werden.

00:22:29: Gerade Infrastruktur ist gerade ein großes Thema und damit auch die Elections ausgeladen werden können oder die Electrox geladen werden könnten.

00:22:37: Wie groß ist aber die Herausforderung für eine Elections-Fertwecke heute wirklich und wer muss sie lösen?

00:22:41: Also man muss es relativ klar sagen Also ein elektrischer Lkw ohne eine verlässliche Ladeinfrastruktur ist erst mal kein Business Case, sondern Betriebsrisiko.

00:22:53: Und bei der Herausforderung geht es nicht nur um die Zahl der Ladepunkte, sondern auch dass sie im richtigen Ort sind verfügbar sind, transparente Preise haben und ganz besonders wichtig für mittelfristig in die Disposition integriert werden können.

00:23:08: Dass ich Klarheit habe wo kann ich laden hohes Laden frei das sich keine Downtimes habe?

00:23:12: Und deswegen, ich hatte gerade schon mal vom Megawatt-Charging berichtet.

00:23:17: Das ist hier entscheidend!

00:23:18: Wenn ich das habe dann kann ich die gesetzlichen Ruhezeiten kombinieren und so zu einer besseren Fahrzeugerlastung kommen.

00:23:26: Wenn Laden zusätzliche Wartezeit bedeutet verliert der Truck seinen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber einem Diesel.

00:23:34: Das kann jetzt allerdings der OEM nicht alleine lösen sondern da braucht es wirklich das Zusammenspiel aus den Herstellern Ladeinfrastrukturbetreibern, Energieprovidern, Netzfirmen.

00:23:47: Natürlich auch teilweise Logistik-Cups wo auch fremde Lkw-Sinnenparen kunden und ganz wichtig auch den Immobilienpartneren die Infrastruktur zur Verfügung stellen müssen.

00:23:55: Die Schotten müssen dafür püsen und die Politik muss da für die richtigen Rahmenbedingungen schaffen.

00:24:01: Also wenn wir gucken ich hatte gerade schon über die Zusammenarbeit der großen europäischen Spieler gesprochen.

00:24:07: Meilens geht in die richtige Richtung.

00:24:09: Hier wird Infrastruktur nicht als externes Addendum gesehen, sondern als Teil des Wettbewerbsmodell um Wett-Bewerbsvorteile zu schaffen und diese Fahrzeuge auch auf die Straße zu bringen.

00:24:20: Und wenn wir die Verfügbarkeit der Ladepunkte gelöst haben dann ist wirklich die nächste Stufe eine integrierte Sicht, dass der Flottenbetreiber sich kann wie bin ich geladen?

00:24:32: Wo ist die Ladeverfügbarkeit in meiner Nähe und auf der Strecke?

00:24:35: was der Preis?

00:24:36: Wie kann ich es reservieren?

00:24:37: Was ist das für ein Einfluss auf meine Route?

00:24:40: Und was heißt es für das Lieferfenster bei den Kunden der Flotten.

00:24:45: Also, es muss am Ende ein geschlossenes System sein und systemseitig muss das Abbilder sein.

00:24:51: Unsicherlich kommt es darauf die Partnerschaften an zwischen Energieunternehmen.

00:24:55: Absolut UMS und so weiter und sofort

00:24:57: absolut

00:24:59: wenn wir jetzt aber auch nochmal auf den europäischen asiatischen Markt schaut.

00:25:03: da sind ja spannende Entwicklung gerade zu beobachten.

00:25:09: Wie gut sind denn europäische Hersteller für die nächsten fünf Jahre nach ihrer Meinung aufgestellt?

00:25:14: Wo sehen Sie die größten Risiken im Vergleich zu schnäsischen Herstellern?

00:25:17: Also, die europäischen Herstelle starten grundsätzlich erst mal von einer soliden Basis.

00:25:23: Ja, sie haben die Marke Kundenbeziehung, Serviceabdeckungen hat sich ja gerade schon gesagt.

00:25:28: Aber diese Stärke schützt sie nur wenn sie das schnell in elektrische digitale und integrierte Systemangebote übersetzen.

00:25:38: Das Risiko der Europäer liegt heute ganz woanders nicht im Produkt, das liegt in den historisch gewachsenen Strukturen.

00:25:45: Sie haben breite Portfolio, regionale Komplexität zu teilweise globale Aktivitäten überlappende Markenlogiken ja und sehr hohe Kostenbasen wovon sie runterkommen müssen.

00:25:58: also Wieder eine These für die IAA, die ich jetzt mal in den Raum stellen würde.

00:26:02: Also ich mache mir eigentlich weniger Sorgen um die europäischen Marken als um Europa als ein wettbewerbsfähigen Produktions- und Innovationsstandort.

00:26:12: Und wer schneller industrialisiert also schneller auf die Straße bringt einfacher produziert und dem Kunden einen komplette Systemversprechen gibt der wird mittelfristig den Tag setzen.

00:26:25: Da kommt es natürlich auch wieder auf die Rahmenbedingungen an.

00:26:28: besten Rahmenbedingungen, um diese Entwicklung voranzutreiben.

00:26:31: Und da ist natürlich gerade ein großes Thema bei europäischer Hersteller angeht.

00:26:38: Genau!

00:26:38: Wenn wir jetzt nochmal auf den Fahrermangel zurückblicken, was wo Sie auch gesagt haben das es gerade ein Dauerthema ist?

00:26:43: Was kann die Industrie und speziell die Herstelle da konkret dagegen?

00:26:46: Also prinzipiell ist ja erstmal der Fahrermangel wird nicht dadurch gelöst dass wir immer mehr Fahrer suchen sondern wir müssen an die Ursache des Problems ran Und das ist die produktivere und attraktivere Fahrerzeit.

00:27:00: OEMs haben da relativ wenig Kontrolle auf der einen Seite, weil sie die Löhne nicht kontrollieren können.

00:27:08: Was die OEM's aber schonen können, ist den Arbeitsalltag, Ergonometrie, Sicherheit, digitale Services und Planbarkeit für die Fahrer verbessern.

00:27:18: Ja?

00:27:18: Und jetzt gerade wo die Elektrifizierung dazu kommt, dass darf für die Laden muss mit Pausen zusammen funktionieren, muss in die Schichtlogik passieren.

00:27:29: Sonst wird das als Belastung wahrgenommen und wird ein zusätzlicher Stolper stein also alles rund ums Lebensqualität der Fahrer.

00:27:36: Das sind die Standorte an den Autobahnen.

00:27:39: Das sind Benachtungsmöglichkeiten falls sie benötigt werden.

00:27:42: sichere Lade- und Parkstandorte und sowas sind alle Teile des Ökosystemes Und dass muss alles geschafft werden.

00:27:47: Mit den Rahmenbedingungen, wie ich gerade schon erwähnt habe In den Stein jetzt noch ein bisschen weiterschmeißen was auch auf die Fahrer natürlich Auswirkungen haben wird, ganzen Adder-Systeme und später sogar Teil oder Vollautonomie müssen wir als Entlastung denken.

00:28:04: Also es hilft dem Fahrer weniger Ermüdung mehr Sicherheit Planen aus Schichten Und das wird langfristig die Produktivität der Fahrer Arbeitsstunde signifikant erhöhen.

00:28:15: Genau wenn Sie jetzt autonomes Fahr noch ansprechen im Lkw Fernverkehr Wann wird das denn wirklich relevant und was muss dafür noch passieren?

00:28:23: Weil es ja derzeit gibt's verschiedene Tests, aber auf die Streit in die Serienreife ist es so.

00:28:29: Es ist ja noch nicht gekommen.

00:28:30: Genau genau also für mich ist der realistischste Weg stufenweise werden oder wir sehen jetzt schon Ardas Funktionen Vereins im Einsatz dann wirds Platuning geben Dann wirds Ex-to-Excess Autonomie auf gewissen Autobahnen Abschnitten geben und später Hub to Hub verkehren mit oder ohne Remote Supervision, je nachdem wie weit wir das denken.

00:28:53: Und die Hersteller mit ihren Partnern sind ja in der Technologieentwicklung sehr aktiv schon seit Jahren.

00:29:00: also die arbeiten aktiv daran das voranzubringen.

00:29:05: Allerdings fehlt dafür aktuell die Skalierung und damit auch die Validierung dafür.

00:29:11: Sicherheitsstandards Haftungslogik, grenzüberschreitende Genehmigung Das sind nur so ein paar Themen, die da reinzahlen.

00:29:19: Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt ins Spiel.

00:29:22: also wir reden hier von Effizienz vs Sicherheit und die OEMs können die Regulatoren nur mit Sicherheit überzeugen nicht mit Effizience.

00:29:33: wenn ein Business Case gestrickt wird der sagt es geht billiger er wird gegenüber der Regulatorik glaube ich nur schwierig funktionieren sondern Es muss ein Case sein, der sagt es machte sicherer, messbarer und besser kontrolliert.

00:29:47: Nur so kommt man damit durch die Tür und wird es auch mittelfristig auf die Agenda bringen dass es zulassungsfähig ist.

00:29:56: Ist das für Sie dann auch wirklich eine Erkenntnis in Ihrer Studie?

00:29:59: Die Branche am meisten herausfordernd wird oder gibt es da noch weitere?

00:30:03: Ja also zu der wesentlichen Kenntnis greife ich das vom Anfang mal wieder auf.

00:30:07: ja und das ist auch das was glaube viele nicht hören wollen, insbesondere hier in Europa nicht.

00:30:14: Also die unbequem Botschaft ist eigentlich ein besserer Trag reicht nicht wenn das System dahinter nicht funktioniert.

00:30:20: Ein technisch starkes Fahrzeug verliert extrem an Wert, wenn Laden unzuverlässig ist, ja?

00:30:27: Wenn der Service nicht verfügbar ist, wenn ich die Restwerte nicht vorhersehen kann oder die verfügbare Software nicht in meine eigene Floppenrealität integriert werden kann.

00:30:38: Viele künftigen Wettbewerbs-Erfolgsfaktoren liegen nämlich jetzt außerhalb des klassischen Fahrzeugprodukts.

00:30:47: Energiezugang, Finanzierung, Batteriedaten Hubs, Fahrerkonfort, Partnerschaften und so weiter und sofort.

00:30:56: Das ist für die etablierten Hersteller eine große Herausforderung weil sie müssen ihn jetzt genau abwägen.

00:31:02: Sie müssen zum einen die Komplexität reduzieren, um die Kostenbasis runterzubringen.

00:31:07: Aber gleichzeitig müssen sie auch diese Systemkompetenz aufbauen, um andere fernzuhalten.

00:31:12: und für die Herausforderer betrachtet sich das ein bisschen anders insbesondere die chinesischen Herausforderer.

00:31:19: Ein günstiger Track.

00:31:20: ohne ein funktionierendes Service- und Energieökosystem kann ich in Europa keinen Kunden verkaufen.

00:31:26: Das kauft keiner.

00:31:29: Und auch für die Flotten Betreiber, nur der niedrigste CapEx am Anfang hilft mir nicht mehr.

00:31:34: Das kann sehr teuer werden wenn die operative Verfügbarkeit da am Ende drunter leidet.

00:31:40: Was erwarten Sie sich denn dann in dem Zuge von der TRIA Transportation, die im September in Hannover stattfindet als wichtigste Light Platform für transportlogistische Nutzfahrzeuge?

00:31:50: Ich erwarte vor allem dass wir nicht nur über Produkte reden sondern das über Systemfähigkeiten reden.

00:31:58: Die Hersteller müssen sich zusammentun und quasi ein vollständiges Betriebsmodell für elektrische digitale und planbare Logistik anbieten.

00:32:08: Und da zieht auch unser Point of View darauf ab, und wir gehen genau auf diesen Systemwettbewerb als den entscheidenden Rahmen für das Jahr zwanzig dreißig ein.

00:32:17: Aber auf Ihre Frage was erwarte ich noch von der IAA?

00:32:21: also in den Diskussionen?

00:32:22: Da sind ein paar Klassiker dabei, ich warte einige Diskussionen über Truck-SS Service.

00:32:29: Ich erwarte das Restwert.

00:32:31: ein großes Thema wird insbesondere wo die Restwerte hingehen.

00:32:35: Megawattcharging und Ladeintegrationen ist natürlich ein Thema, worüber wir reden müssen aber auch Software Defined Vehikel mit digitalem Service

00:32:43: usw.,

00:32:43: was da dran hängt.

00:32:45: Und vielleicht reden wir auch ein bisschen über die industrielle Komplexitätsreduktion.

00:32:50: Aber das ist wahrscheinlich eher ein Thema was wir im Nachgang dann bearbeiten werden.

00:32:55: Also zusammengefasst, eine starke Jahrhabe für mich, wenn wir nicht nur über Deco-Arpomisierung reden sondern auch skalierbare Operating Models diskutieren die das dann auch wirklich liefern.

00:33:09: Und Sie tragen natürlich dazu bei dann auch praktisch die Insights zu geben durch Ihre Studie?

00:33:13: Das ist das Ziel und wir freuen uns auf die Diskussionen da vor Ort.

00:33:17: Wir sind ja auch auf diversen Stages als die Leute unterwegs Und wir freuen uns schon auf die Diskussion.

00:33:23: Wir haben am Anfangs gesagt, dass Sie ja auch seit Kindertagen sich die Automobilbranche und für Fahrzeuge interessieren.

00:33:29: Warum freuen Sie sich denn persönlich am meisten bei der E-Transportation?

00:33:32: Also persönlich freue ich mich immer auf den persönlichen Kontakt sehr viele bekannte Gesichter Kunden und potentielle Kunden an einem Ort zu treffen gemeinsame Themen zu diskutieren und dann auch gemeinsam an Lösungsansätzen zu arbeiten wie wir diese Industrie gemeinsam nach vorne bringen.

00:33:50: Weil ich habe im Anfang auch gesagt, ich freue mich immer die Industrie mit zu beeinflussen und voranzutreiben.

00:33:56: Mein Herz schlägt für Automotive, mein Herz schrägt für Truck Und alle können immer auf mich zählen.

00:34:01: Ich werde mir alles geben um die Industie voran zu bringen.

00:34:04: Das ist doch ein schönes fast schon Schlusswort.

00:34:07: Ja, Transportation Podcasts.

00:34:09: Aber eine Frage hätte ich noch Wenn wir mal weiterblicken auf das Herztasen-Treißig Was zur Ihr Arztasend-Treißig passiert sein damit Sie sagen können?

00:34:18: Diese Transformation ist am richtigen Weg.

00:34:21: Ich würde so gar nicht sagen auf dem richtigen weg, ich würde sagen sind ist auf die Zielgerade eingebogen ja?

00:34:27: Ich würde es noch ein bisschen schwitzer formulieren und für mich ist das der Fall wenn wir aus dieser Pilotdiskussion von elektrischen Truck wegkommen sondern der elektrische Truck wirklich ein planbares Transportprodukt geworden ist.

00:34:43: Ja dafür gibt's einige Dinge die müssen da passieren.

00:34:48: Zum ersten, wir müssen diese megawattcharging Infrastruktur auf den Kernkorridoren und in der sonstigen Peripherie im Griff bekommen.

00:34:56: Und wir müssen das in die Disposition integrieren weil das wird ein wesentlicher Teil sein.

00:35:02: zum zweiten Restwerte- und Batterielebenszyklen.

00:35:06: da gucke ich insbesondere so an die Hersteller an.

00:35:09: Da muss Transparenz herrschen, da müssen Second Life und Third Life Nutzungskonzepte her, da muss Finanzierungssicherheit her.

00:35:16: Das muss gelöst werden.

00:35:18: Das Dritte, der Service muss digitaler werden und vor allem EV-Ready.

00:35:23: Wir haben das alles verfügbar – Predictive Maintenance over the Air Updates Ersatzteilplanung Kapazitätsplanung.

00:35:31: Das muss alles zusammenpassen mit der Flotte.

00:35:35: Und viertens um nochmal den Soft Factor einzubringen die Fahrer müssen merken dass sie neue Technologie einfach ihren Alter verbessert.

00:35:43: verlässliche Ladepausen sichere Storbs bessere Planungen weniger Stress Und das sind hilfreiche Assistenzsysteme.

00:35:51: Wenn das alles zusammenspielt, dann verkauft die Branche wirklich nicht mehr elektrische Tracks sondern ein besseres Transport System.

00:35:59: Wir drücken natürlich der ganze Industrie auch die Daumen und dass es auch in den nächsten Jahren weiter voranschreiten wird.

00:36:04: Ich denke, die E-Transportation in Nanofahr vom Fünfzehn bis Zwanzig September wird ja auch wieder ihren Teil dazu beitragen, dass hier die ganzen Zukunftsessionen der nächsten Jahre ersichtlich werden.

00:36:17: ein wunderbarer Wunderblumenstrauß, den Sie hier in den letzten vierzehn Minuten geschrieben haben an welchen Themen sie gerade bei die Leute forschen.

00:36:24: Und ja ich freue mich auch jetzt schon auf Sie dann persönlich im September in Hannover begrüßen zu können und wir dann auch gemeinsam schauen können was die Zukunft des Transporter Logistik breithält.

00:36:36: In dem Sinne ja freue ich mich sehr dass Sie heute Gast bei der Transportation Podcast waren.

00:36:41: Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall einen schönen Tag

00:36:42: noch!

00:36:43: Das wünschen Ihnen auch vielen Dank

00:36:44: Vielen Dank.

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