IAA TRANSPORTATION 2026 x Arnd Franz, CEO & Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung bei MAHLE
Shownotes
In der dreizehnten Episode der zweiten Staffel des IAA TRANSPORTATION PODCAST begrüßen wir Arnd Franz, CEO und Vorsitzender der Konzern-Geschäftsführung von MAHLE. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie sich einer der weltweit führenden Automobilzulieferer in einem von technologischem Wandel, geopolitischen Unsicherheiten und zunehmendem Wettbewerbsdruck geprägten Umfeld aufstellt – und welche Antriebstechnologien den Nutzfahrzeugsektor in den kommenden Jahren prägen werden.
Arnd Franz gibt spannende Einblicke in die Strategie MAHLE 2030+, mit der das Unternehmen drei zentrale Zukunftsfelder verfolgt: Elektrifizierung, Thermomanagement sowie effiziente und saubere Verbrennungsmotoren. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie sich Klimaschutz, technologische Vielfalt und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden lassen. Neben batterieelektrischen Antrieben setzt MAHLE deshalb auch auf nachhaltige Kraftstoffe und Wasserstoff als wichtige Bausteine für die Defossilisierung des Verkehrs.
Ein besonderer Fokus liegt auf zwei Weltpremieren, die MAHLE auf der IAA TRANSPORTATION 2026 präsentiert. Mit einem neuen Range-Extender-System für schwere E-Lkw will das Unternehmen die Reichweite batterieelektrischer Trucks auf mehr als 800 Kilometer erhöhen und gleichzeitig die benötigte Batteriekapazität reduzieren. Damit soll der Hochlauf der Elektromobilität stärker vom bislang langsamer voranschreitenden Ausbau der Ladeinfrastruktur entkoppelt werden.
Darüber hinaus sprechen wir über den neuen MCT-E-Motor für schwere Nutzfahrzeuge, der ohne Permanentmagnete und damit ohne schwere Seltene Erden auskommt. Arnd Franz erläutert, warum diese Technologie nicht nur die Abhängigkeit von kritischen Lieferketten reduzieren, sondern zugleich Gewicht, Effizienz und ökologischen Fußabdruck des elektrischen Antriebs verbessern kann. Auch das Thermomanagement spielt eine entscheidende Rolle: Von Batteriekühlung und Ladegeschwindigkeit bis hin zu Reichweite und Lebensdauer des Antriebsstrangs wird eine effiziente Temperatursteuerung zu einem zentralen Faktor der Elektromobilität.
Im Gespräch geht es außerdem um den internationalen Wettbewerb und die Frage, wie Europa seine industrielle Wettbewerbsfähigkeit sichern kann. Auch nachhaltige Kraftstoffe und Wasserstoff bleiben zentrale Themen. Arnd Franz erklärt, warum HVO100, Bio-LNG und weitere alternative Kraftstoffe stärker berücksichtigt werden sollten und weshalb MAHLE sowohl den Wasserstoffverbrennungsmotor als auch die Brennstoffzelle als wichtige Technologien für den Nutzfahrzeugsektor betrachtet.
Außerdem werfen wir einen Blick voraus auf die IAA TRANSPORTATION 2026 in Hannover. Unter dem Motto „Electrified, Efficient, Economical“ zeigt MAHLE dort Technologien, die Elektrifizierung vorantreiben, Effizienz steigern und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Nutzfahrzeugen sichern sollen.
Transkript anzeigen
00:00:01: Herzlich willkommen zum IAA Transportation Podcast.
00:00:05: Herzlich
00:00:05: Willkommen zu einer neuen Folge des IAA Transportation Podcasts, mein Name ist Daniel Vogt aus der IAA Kommunikation und heute darf ich an Franz begrüßen.
00:00:14: er ist Vorsitzende der Konzernbeschäftigung und CEO von Mahle.
00:00:18: herzlich willkommen Herr Franz.
00:00:20: Hallo Herr Vogt schön dass das klappt und ich freue mich auf den Podcast.
00:00:23: Ja ich freu mich dass Sie heute Gast in so einem IAA Transportation Podcast ganz kurz vor der IA Transportation sind.
00:00:30: Mali ist ja ein Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobilindustrie, sowohl im Pkw als auch im Nutzfahrzeugbereich mit elf Komma drei Milliarden Euro Umsatz im Jahr.
00:00:38: Das sind fünfundzwanzig vierundseizigtausend Mitarbeitern und hundert zwanzig Produktionsstandorten sowie elf Technologiestandorten in achtundzwzig Ländern.
00:00:47: Es sind ja Großzahlen!
00:00:49: Was sind hier für Sie gerade die wichtigsten Aufgaben als CEO?
00:00:52: Und was bedeutet das für sie persönlich?
00:00:54: Ja, unser Unternehmen bewegt sich da in einem Umfeld nach wie vor hoher Unsicherheit.
00:01:03: Wir sind dabei unsere Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
00:01:07: diesen volatilen Rahmenbedingungen Und das tun wir mit unseren Teams bei uns sechs Weltregionen die aber auf teilweise sehr unterschiedliche Rahmenbedinge und Anforderungen reagieren müssen Ausschlag geben.
00:01:20: dabei sind Innovationsstärke, unsere Zuverlässigkeit und unser hoher Qualitätsanspruch.
00:01:26: Wir wollen auch in diesen Zeiten natürlich in Zukunft technologisch wirtschaftlich ein zuverläßiger Partner für unseren Kunden bleiben.
00:01:34: Dabei ist die Zusammenarbeit mit den Branchenverbänden an erster Stelle der VDA.
00:01:44: Die IAA ist eine tolle Plattform das möglich macht und deswegen freuen wir uns auf diese jetzt mittlerweile einund siebzigste EAA-Transportation, wenn man alles mitzählt.
00:01:55: Da freuen wir auch und wir freuen uns auch schon was die da alles präsentieren werden, da kommt doch gleich dazu aber vielleicht nochmal kurz vorher.
00:02:03: wie hat sich mal in den letzten Jahren strategisch neu definiert und entwickelt in der Transformation?
00:02:09: Ja in der Tat Veränderten Marktverhältnisse und Entwicklungen haben schon Anlass dazu gegeben, dass wir uns sehr genau anschauen wie wir den Weg in das nächste Jahrzehnt gestalten.
00:02:21: Mit unserer Strategie Mahle-Zweidei-Thousanddreißig Plus haben wir drei Zukunftsfelder definiert.
00:02:27: erstens die Elektrifizierung.
00:02:29: zweitens ist Thermo Management.
00:02:31: Das sind zwei wichtige Bereiche.
00:02:34: Wir haben uns in beiden Feldern da führend positioniert, was Komponenten und Systeme für die Elektrifizierung angeht.
00:02:41: Es geht von E-Bikes und anderen kleinen Anwendungen für die Mikromobilität bis hin zu Nutzfahrzeugen, die wir jetzt in Hannover sehen werden.
00:02:53: Wir verkaufen pro Jahr über acht Millionen E-Antriebe.
00:02:56: In den nächsten Jahren sind wir in fünfunddreißig elektrifizierten Fahrzeugplattformen führende Pkw-Nutzfahrzeugehersteller präsent und im Thermomanagement passiert Ähnliches.
00:03:08: Wir sind Marktführer bei elektrischen Klimakompressoren, Nutzfahrzeugbereich die von elektrischer Pumpen, elektrische Lüfter, Thermomanager und Podule und vieles weitere mehr.
00:03:17: und nach wie vor bleibt für uns unser drittes großes Feld neben der Elektrifizierung und dem Thermomanagement bleiben effiziente und saubere Verbrennungsmotoren am wesentlichen Standbein.
00:03:28: Und da werden wir weiter investieren, insbesondere auf der Kraftstoffseite in nachhaltige Kraftstoffe, Wasserstoff-, Biografstoffe aber natürlich auch synthetische Kraftstoff.
00:03:39: für uns bleibt das Stichwort Technologie vielfalt entscheidend für die Zukunft, für den Klimaschutz aber auch natürlich für die Wirtschaftlichkeit der Lösungen, die wir auf der Straße sehen werden.
00:03:55: Oder werden wir jetzt ja sicherlich auch auf der IA-Transportation von Ihnen ganz viel sehen?
00:03:59: Sie präsentieren es hier auf der EA Transportation in wenigen Wochen unter dem Motto Electrified Efficient Economical.
00:04:07: Was steckt denn hinter diesem Treiklang und was sollen Besucher auf ihrem Stand konkret erleben?
00:04:13: Ja, wir werden ja auf der ERA Transportation mit Kunden zu tun haben.
00:04:18: Das sind nicht nur die Fahrzeughersteller, das sind auch Spendeteure, Flottenbetreiber und auch der Fahrer.
00:04:26: Da geht es am Ende wirklich um diesen Drei-Klang aus unserer Sicht.
00:04:32: wie geht's weiter?
00:04:34: Mit dem Hochlauf der Elektrifizierung.
00:04:38: Welche Rolle spielt Effizienz dabei aus dem vorhandenen Energievorrat im Fahrzeug möglichst viel Leistung und Reichweite zu schöpfen.
00:04:51: Und aber auch um die Wirtschaftlichkeit, deswegen Electrified Efficient Economical ist unsere Antwort auf diese Fragestellungen.
00:05:02: Die Elektromobilität ist starkenkommen.
00:05:05: es geht auch um Die.
00:05:08: werden wir mit Produkten mitgestalten.
00:05:12: Es geht um die Reichweiten, da geht es um die Effizienz und am Ende die Total Cost of Ownership das viel besporende Schlagwort bei der Frage welcher Antriebsarchitektur ist die richtige für die Anwendung bei den Speditionen?
00:05:34: Und welchen Einfluss haben die verschiedenen Komponenten, die Anschaffungskosten aber auch die Betriebskosten des Fahrzeuges und der Restwert natürlich.
00:05:45: Da freuen wir uns auf die Diskussion.
00:05:47: Electrified Efficient Economical aus unserer Sicht die drei wichtigsten Schlagworte für die Nutzfahrzeugbranche in den nächsten Jahren.
00:05:56: Präsentieren Sie in Hannover ein Range Extender System für schwere E-Trucks als Weltpremiere?
00:06:01: Was ist das und warum ist es für den Elektro-Lkw-Markt so eine wichtige Innovation?
00:06:06: Unser Range Extender System, was wir vorstellen werden, ist Teil der Elektrifizierungsstrategie von Mahle.
00:06:15: Wir liefern damit ein intelligentes Notstromaggregat wenn man so will.
00:06:20: Es springt im richtigen Moment an um die Reichweite eines batterieelektrischen Lkws deutlich zu erhöhen.
00:06:29: Und damit verbinden wir mit diesem Range Extender, verbinden die Nachhaltigkeit des Elektroantriebs mit der Flexibilität und auch mit der Reichweite des Verbrennungsmotors.
00:06:40: Das heißt, wir erreichen eine flexiblere Reichweiter.
00:06:43: ohne Kompromisse bei Effizienz zu machen Glauben wir, können wir auch einen nachhaltigen Beitrag zum Hochlauf der Elektromobilität.
00:06:54: Das heißt zu mehr batterieelektrischen LKWs auf der Straße liefern und gleichzeitig diesen Hochlauf ein bisschen entkoppeln von dem Fortschritt den wir bei dem Ausbau der Infrastruktur sehen, der ja durchaus langsamer ist als notwendig und langsame als erwartet.
00:07:14: das heißt der Range Extender Schafft ist da, dass wir den Hochlauf bei batterieelektrischen Lkw schneller haben werden.
00:07:23: Auch wenn der Infrastrukturausbau langsamer passiert könnte ein Durchbruch für den Weftruck sein.
00:07:31: und dieser Errage extender Betrieb soll ja auch praktisch einen Soll ja auch nach Achtigprozent weniger CO-Zwei als ein konventioneller Antrieb ermitieren und dann natürlich auch schon ein Dritte der Batteriekapazität eines BF Trucks ersetzen.
00:07:46: Was bedeutet das für die Wirtschaftlichkeit des Fahrzeugs?
00:07:49: Ja, wir kommen bei der Reichweite deutlich weiter.
00:07:52: Das heißt, wir haben eine kleinere Batterie an Bord aber bei der Reichweite kommen wir auf über acht hundert Kilometer mit so einem Full-Size Truck, vierhundert Kilometern davon übernimmt die Batterie und weitere vierhundert Kilometer liefert der Range Extender mit seinem Strom.
00:08:11: Wir haben da an Bords einen hocheffizienten Hochvoltgenerator.
00:08:16: der liefert hundertzehn Kilowatt Dauerleistung und Hundertdreißig Kilowattspitzenleistung.
00:08:24: Und insofern kann man mit Hinblick auf die Reichweite und auf die Ladepunkte wesentlich flexibler agieren, was die Disposition für den LKB im Tagesgeschäft angeht und kann auch reagieren wenn Ladeparks überfüllt sind oder wie die Strecke mal ein bisschen länger ist, als ursprünglich geplant.
00:08:48: Oder der Verkehr etwas largesammer fließt.
00:08:51: Und Sie haben jetzt ja auch für den Verbrennungsmotorkomponenten weiterentwickelt dafür um Kraftstoffverbrauch und Betriebskosten zu senken.
00:08:59: können sie dazu noch etwas sagen?
00:09:00: Ja wie gesagt es bleibt ja ein Kernthema für Male.
00:09:07: Wir schaffen den Verbrennungsmotor nachhaltig zu betreiben mit nachhaltigen Kraftstoffen, unsere verschiedenen Systeme zum Beispiel die sogenannte Power Cell Unit.
00:09:19: Das heißt das System aus Kolben Bolzen und Kolben Ring haben wir weiter optimiert um Verbräuche so runterzubekommen.
00:09:28: Es ist wichtig wenn wir die Flötenverbräuche in der Regulierung erreichen wollen dass auch der Diesel effizienter wird.
00:09:36: Wir haben ein neues Ölmanagement System entwickelt, welches den Ölfilter die Ölkühlung und weitere Funktionen bis hin zur Pumpe miteinander kombiniert.
00:09:50: Es macht das Produkt langlebiger und wir können auch zu den Gesamtbetriebskosten positive Beiträge liefern.
00:09:57: also Sie merken schon die Total Cost of Ownership, die Effizienz Und auch die Nachhaltigkeit sind für uns wichtig und da sind wir eigentlich an allen Anteilen, an allen Produkten in unserem Portfolio.
00:10:13: Sind wir da ständig dabei, die Dinge voranzutreiben?
00:10:17: Da gibt es mit den neuen LKWs, die jetzt auch für das neue Jahrzehnt am Start sind, viele Möglichkeiten dieser Produkte unterzubringen.
00:10:26: Das sind ja auch alles sehr vielversprechend, was Sie da sagen.
00:10:30: Wenn wir über die Zukunft blicken, wann erwarten sie diese sehrenfrei Fahrzeuge mit diesem Rage Extender System?
00:10:36: Ja das Range Extender Systems sind jetzt mit zwei Lkw-Herstellern in Europa tatsächlich in der Vorbereitung und haben Prototypen aufgebaut.
00:10:48: im nächsten Jahr werden die Fahrzeugen auf der Straße getestet.
00:10:52: Wir fahren weiter Simulationen, die TCO-Bewertungen und sind natürlich in Gesprächen diesen und auch mit weiteren Kunden einschließlich Endkunden um das ein bisschen auch an denen wieder zu spiegel.
00:11:06: Wie sind die Erfahrungen der Flotte?
00:11:08: wie sind die Erfahrungen der Fahrer Und wie kann sich das dann in der Praxis durchsetzen und was müssen wir dafür noch tun?
00:11:16: Jetzt haben sie ja kürzlich auch noch eine zweite Weltpremiere auf der IA-Transportation angekündigt, den MCT E-Motor für schwere Nutzfahrzeuge ohne permanent Magnete und seltene Erden.
00:11:28: Selteerden sind ein strategisches Abhängigkeitsthema von Europa sowie geopolitisch als auch Lieferketten technisch.
00:11:34: Wie wichtig ist diese Unabhängigkeit von selten Erdmagneten für die Zukunft des europäischen Nutzahrzeugsektors?
00:11:41: Ja, wir glauben sehr generell an die Notwendigkeit hinzukommen zu Traktionsmotoren, die frei sind von permanenten Magneten.
00:11:53: Die schwere seltener Erden erfordern.
00:11:56: deswegen arbeiten wir in dieser Magnify Contactless Transmitter MCT Technologie schon seit mehreren Jahren jetzt auch mit einer Lösung für Nutzfahrzeuge.
00:12:07: Wir sparen da Pro Motor pro E-Antrieb, drei Kilogramm der seltenen Erdmarknete und schaffen damit also weitere ökonomische Unabhängigkeit von der Lieferkette für diese Vorprodukte.
00:12:29: Wir verbessern aber auch der ökologischen Fußabdruck dieses elektrischen Antriebs.
00:12:33: Der Motor ist um zehn Prozent leichter, er ist effizienter als permanent erregte E-Motoren mit Magneten in realen Fahrzügeln und hat einen höheren Wirkungskrat in einem deutlich größeren Kennfeldbereich.
00:12:45: Das heißt die Anwendung täglich auf der Straße wird deutliche Unterschiede spüren lassen.
00:12:54: Der MCTM Motor hat eine Leistung von dreihundertsevtig Kilowatt Und ein Drehummet von neunhundert Newtonmeter bei knapp viertausend Umdrehungen.
00:13:03: Das sind wirklich tolle Zahlen, die sich dann auch in dem Vektozyklus wo es um die Frage geht wie steht's um die Kraftstoffeffizienz?
00:13:14: Wie stehts um die Ignitionen?
00:13:16: sich niederschlagen wird und wir freuen uns da auf Kundenfeedback.
00:13:20: Jetzt haben Sie ja auch schon kurz angerissen vorhin, dass das Thema Thermomanagement eine große Rolle bei der Male spielt.
00:13:27: Der Male will zum Beispiel im Nutzer-Zwerkschef besonders mit Thermomanagemanagement Motoren, Electionlüftern, Ladeanschlussboxen, Batterieplatten und Traktionsmotoren wachsen.
00:13:37: Warum ist ThermoManagement so entscheidend für die Elektrifizierung Ihrer Meinung nach?
00:13:42: Das war das Schlüsselthema aus unserer Sicht für die E-Mobilität neben der Batterietechnologie.
00:13:49: Denn Thermomanagement spielt bei batterieelektrischen und bei brennstoffzellen Antrieb aufgrund der vielseitigeren Anforderungen unter höheren Komplexität beim Verbrennungsgrund eine wesentliche Rolle, da geht es um die Optimierung für Batteriezustand, für die Ladegeschwindigkeiten.
00:14:06: Für die Lebensdauer des Antriebsstrans und damit das Lkw ist einschließlich der Batterie und auch für die Reichweite spielt eine erhebliche Rolle.
00:14:16: Und Male gehört zu den ganz wenigen Zuliefern, die dann in diesen Feldern Elektrifizierung und Thermalmanagement mit diesem breiten und tiefen Know-how am Start sind.
00:14:27: Wir gehören deswegen auch zu den größten Anbietern von Thermalmenschmittensystem gerade auch für das Nutzfahrzeugsegment weltweit.
00:14:36: Wir nutzen eigentlich sowohl die starke Kompetenz auf Komponentebene, aber noch wichtiger fast ist die Optimierung Gesamtsystem damit wir die Energieeffizienz vorantreiben und auch neben den Fragen der Antriebstrangkühlung und der Klimatisierung, die Batterie da im Auge behalten als wesentlichen Kunden des Thermomanagements wenn man mal so sagen darf.
00:15:09: Modulare hocheffiziente Thermomanagement-Systeme sind wichtig für eine Vielzahl von Antriebsformen aber insbesondere für batterieelektrische LKWs.
00:15:20: Höhere Systemeffizienz höhere Fahrzeugreichweite Und das Ganze passt insofern auch gut zu der Frage des Ladens, als dass Mahle sich insbesondere beim Megawatt-Laden jetzt neu engagiert mit Kühlmodulen für LKW Schnellladesäulen.
00:15:42: Wir sind überzeugt, dass es megawattladennel bereitgestellt werden muss.
00:15:47: Wir brauchen mehr ladeseilen komfortables Laden effizientes Laden und Funktioniert wiederum nur mit Thermalmanagement, funktioniert wiederum noch mit Kühlen.
00:15:59: Wenn wir jetzt mal über Europa auch hinausdenken und Sie haben ja schon angesprochen dass sie weltweit agieren da sehen Sie auch ein großes Wachstum Potenzial in Asien.
00:16:07: Maler arbeitet in China mit allen Truckherstellern zusammen.
00:16:10: Gleichzeitig ist dann natürlich der wettbewerbsdruck des chinesischen Portes in Europa da.
00:16:14: Wie managen Sie diese Doppelrode?
00:16:16: Ja Wir müssen eigentlich schon ein bisschen stolz darauf sein, dass Male mit so gut wie allen Motorenherstellern und auch Fahrzeughersteller weltweit zusammenarbeitet.
00:16:28: Das sind im Pick-Away-Geschäft rund zweihundertfünfzig Kunden, Nutzfahrzeuggeschäfte ca.
00:16:33: hundertzwanzig Kunden.
00:16:35: Das Nutz-Fahrzeuggeschäft macht circa zwanzig Prozent unseres Erstausrüstungsgeschäftes aus und wir sind da insbesondere stark in Europa aber auch in Amerika.
00:16:47: Das größte Wachstumspotenzial haben wir nach wie vor in Asien und es gilt sowohl im konventionellen Bereich als auch natürlich für die Elektromobilität.
00:16:58: In China sind wir original stark aufgestellt um das Geschäft mit insbesondere chinesischen Kunden weiter auszubauen.
00:17:07: Das war in der Vergangenheit sehr stark Local für Local ausgeprägt, aber durch die intensiven Exportbemühungen der chinesischen Lutzfahrzeughersteller kommt da auch ein globaler Aspekt jetzt mehr und mehr ins Spiel.
00:17:22: Das begleiten wir Aber natürlich ist es wichtig dass wir dort das immer in den Kontext unsere Globalstrategien stellen Und da haben wir glaube ich gute Erfahrungen mit und das werden wir auch weiter konsequent so machen.
00:17:42: Interessant sicherlich die Frage, wie chinesische batterieelektrische Trucks jetzt hier in Europa auftauchen?
00:17:49: Und wie sich das jetzt sich verändert der Ausstellerprofil auf der kommenden IAA sich in der Richtung zeigen wird.
00:17:57: die Chinesen kommen bei der Elektrifizierung und die werden sicherlich auch im punto der preisgestaltung eine spannende diskussion entfachen, wie natürlich wichtig ist.
00:18:11: Wir haben im pick-a-way Bereich Die Tatsache, dass jenseits der Rabatte und sonstigen Preiskonventionen, batterieelektrische Fahrzeuge tendenziell teurer sind als klassisch angetriebene Fahrzeige im Nutzfahrzeugbereich.
00:18:25: aufgrund den großen Batterien ist das bisher noch ausgeprägter.
00:18:30: Das wird eine interessante Diskussion denke ich.
00:18:33: Und dann geht es natürlich auch immer sehr um Standortbedingungen auch Deutschland Europa Asien.
00:18:38: Und Sie haben ja auf dem Ihrem Media-Technik gesagt, dass durch Technologie ist die Herausforderung in Bezug auf die Klimaziele nicht lösen ließen.
00:18:47: Wie lauten da Ihre Forderungen an die Pontic sowohl was Technologie und Klimazile als auch die Verstandertbedingungen angeht?
00:18:54: Ja generell in Europa aber insbesondere in Deutschland haben wir viele Hausaufgaben.
00:18:58: natürlich wird der Ruf laut nach Schutzmaßnahmen und handelspolitischen Maßnahmen, was importe insbesondere aus China angeht.
00:19:09: Ich glaube da muss man mit viel Augenmaß vorgehen und sehr präzise vorgehen weil man die Konsequenzen und die Reaktionen der Handelspartner mit ins kalkyl ziehen muss.
00:19:23: in allererster Linie müssen wir uns allerdings fokussieren auf unsere eigenen Hausaufgaben, was die Wettbewerbsfähigkeit angeht.
00:19:32: Um die Wettebewerbungsfähigkeit ist natürlich eine grundlegende Aufgabe der Unternehmen, die sich im Markt beweisen müssen.
00:19:42: Es ist aber auch und das ist glaube ich das wichtige Thema in der Zeit in der Diskussion eine Frage der Standortbedingungen bei den Lohnstückkosten ein noch einiges zu tun haben.
00:19:57: Das ist Angelegenheit der Tarifpartner, aber auch Angelegtenheit der Gesetzgebung was Komplexität Flexibilität angeht Was die sozialen Sicherungssysteme und deren Kosten angeht das glaube ich das wichtigste Thema der Faktor Arbeit in Wettbewerbsfähigkeit bei den lohnstücks kosten.
00:20:18: daneben müssen wir uns um breitere Energieangebote kümmern.
00:20:22: Die Energiekosten müssen deutlich runtergenommen werden, einschließlich alle Umlagen die da draufgeschlagen werden.
00:20:32: und natürlich gibt es weitere Ausaufgaben in puncto Infrastruktur Digitalisierung.
00:20:38: der Zug hat den Bahnhof verlassen aber er muss noch deutlich an Fahrt aufnehmen wenn da in der Automobilindustrie vorankommen wollen, sprich nicht weiter an Boden verlieren wollen im internationalen Marktumfeld.
00:20:56: Das ist ein wunderschönes Bild was Sie da getätigt haben mit dem Zug, der Fahrt aufnehmen muss.
00:21:04: Da sind vielleicht auch noch andere Antriebe wichtig, weil der Verbrennungsmotor wird ja laut der Internationalen Energieaugung-Agentur bis zu einem Jahrzehntfünfunddreißig beim Nutzfahrzeug weltweit bei rund dreiundseinzig Prozent anteiligen.
00:21:15: Aber welche Rolle können da beispielsweise auch Biografstoffe spielen, um diesen Antrieb zu fossilisieren?
00:21:21: Ja also wir machen unsere eigenen Einschätzungen und Vorkasts was die Anteile batterieelektrischer Fahrzeuge angeht.
00:21:35: Wir sehen das batterie-elektrische Fahrzeug eigentlich im Wesentlichen in China Bedeutung sein werden.
00:21:47: In China gehen wir davon aus, dass ca.
00:21:50: forty-fünf Prozent aller Lkw bis zwanzig fünfunddreißig batterielektrisch sein werden.
00:21:56: was die was die neue Zulassungen angeht und in Europa vielleicht dreißig Prozent.
00:22:04: da wird der eine oder andere sich mit Regulierung beschäftigt nicht glücklich sein denn alleine um die zwanzich dreißiger Ziele zu erreichen, brauchen wir einen batterieelektrischen Anteil von deutlich über dreißig Prozent.
00:22:19: Das heißt eigentlich läuft die Branche den regulatorischen Zielen hinterher aber vielleicht kommen da gleich noch drauf.
00:22:31: Aber das macht umso mehr deutlich dass wenn wir die CO-Zweizilien und den Klimaschutz Wirklich ernst nehmen wollen, dann müssen wir uns noch viel mehr um nachhaltige Kraftstoffe kümmern.
00:22:43: Dann müssen wir schauen dass HVU-Einhundert und Biolmg und Bioethanol noch stärker berücksichtigt werden können in der Regulierung und natürlich auch in die Tankstelle gebracht werden.
00:22:58: Wale ist da sehr engagiert haben vor drei Jahren bereits in Brasilien ein globales Biomobilitätszentrum etabliert.
00:23:09: Das hat zur Aufgabe die Defossilisierung des Verkehrssektors, insbesondere was die Flüssig- und Gaskraftstoffe angeht.
00:23:16: Wir arbeiten an der Vielzahl von Projekten an Multifuel-Motoren, an Bio-Kraftstoffmotoren, nachhaltigen Materialien.
00:23:25: Die haben wir auch in Nutzfahrzeugen zum Einsatz gebracht beispielsweise mit einem Multifunemotor für Nutzfahrzeuge und wir versuchen auch das vorzuleben, Work the Talk vor zu leben indem wir unseren Werksverkehr in Deutschland zum Beispiel komplett auf HVH einhundert umgestellt haben.
00:23:45: Nachhaltige Kraftstoffe sind neben der elektrischen Antriebswelt sehr Schlüssel zur nachhaltigen Verkehr.
00:23:54: Wir sind der Auffassung, da muss mehr Augenmerk drauf gerichtet werden.
00:23:59: Da gibt es ja auch eine dritte Säule die Sie in Ihrer Strategie als wichtig eine wichtige Rolle zukommen lassen ist, dass Wasserstoff da ja auch an allen größeren Motorprojekten beteiligt.
00:24:11: Wie sehen sie die Rolle von Wasserstoff in der Zukunft im Nutzfahrzeug?
00:24:15: Ja, bei allen hin und her was man so in der Diskussion verspürt wir sind überzeugt Wasserstoff bleibt ein wichtiger Hebel für die Defossilisierung einschließlich seiner Derivate.
00:24:29: Wir sind anso gut wie allen derzeit laufenden größeren Wasserstoff-Motorprojekten beteiligt.
00:24:34: das heißt ja Wasserstoffverbrennungsmotor ist aus unserer Sicht eine wesentliche Einstiegskomponente in des Wasserstoff Ökosystems Technisch reif.
00:24:46: Die Verbräuche der LKWs mit Wasserstoffmotor können einen wirklich wesentlichen Beitrag leisten zum Hochlauf des Wasserstoff-Ökosystemes, weil einfach dann die Nachfrage damit geschaffen wird.
00:25:03: Die Wasserstoffmotoren verlassen jetzt ihre Testphase und können eigentlich breiter zum Einsatz kommen müssen auch breiter Und gleichzeitig bleibt die Brennstoffzelle für das nächste Jahrzehnt wichtig.
00:25:15: Wir sind dann zahlreiche Entwicklungsprojekte in Europa und Asien beteiligt, wir haben unser Wasserstoffprüfzentrum in Stuttgart wo wir an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten und mit der Brennstoffzelle wird es dann ab zwanzig dreißig richtig losgehen.
00:25:31: Beide Technologien haben ihren Platz und ohne Wasserstoff wird es in der Mobilität glaube ich, ein steiniger Weg in Richtung Klimaneutralität auch was die Energieverfügbarkeit und den Import noch angeht.
00:25:46: Und da ist sicherlich das Wort Technologieoffenheit ein ganz wichtiger Begriff dass man an allen Fronten versucht einen nachhaltigen Transport und Logistik hinzubekommen in der Zukunft.
00:25:58: wenn wir jetzt auf die EATransportation nochmal zum Schluss plicken haben gesagt zwei Weltprämierern dann die drei großen Themen Elektrifizierung Biografstoff und Wasserstoff.
00:26:07: Worauf freuen Sie sich aber bei der EATransportation am meisten persönlich?
00:26:12: Ja, natürlich wird die politische Diskussion dort eine wesentliche Rolle spielen.
00:26:19: Wahrscheinlich haben Presseecho die Regulierung in der EU die Standortbedingungen Deutschland, Klimaschutz in Europa und weltweit.
00:26:27: Aber immer noch gilt für die IAA das ist ein Showcase, ein Schaufenster für Technik, für Produkte, für Lösungen und eine riesen Plattform für Austausch mit Kunden, mit Fahrern, mit Flottenbetreibern.
00:26:43: Aber natürlich auch mit Politik und Wissenschaft.
00:26:46: Für uns ist die IAA die International Leitmessel- und Leistungsschau unserer Industrie nur Zwarzeugbereich Und deswegen freuen wir uns darauf und sind auch stolz dass wir ein schlagkräftiges Thema definiert haben Electrified Efficient Economical.
00:27:05: Die Technologien zeigen, die die Elektrifizierung vorantreiben, Effizienz steigern und Wirtschaftlichkeit in einem sehr anspruchsvollen Wettbewerbsumfeld sichern.
00:27:15: Der Mahlestand ist in der Halle Elf und wir freuen uns über die Besucher!
00:27:20: Ja und wir freuen uns natürlich auch schon, Sie auf der E-Transportation begrüßen zu können.
00:27:24: Und alle Besucher können da sicherlich sehr viel erwarten von Ihnen an Innovationen.
00:27:30: Ich denke mal mit einem Schlusswort aus Ihrem Zitatus die mal vor kurzem gesagt haben Der Truck der Zukunft fährt mit Male.
00:27:36: Was würden sie dazu sagen?
00:27:38: Ja von mir aus passt es.
00:27:40: ich freue mich wenn ich Produkte im Lkw erleben darf und noch mehr freuen wir uns, wenn unsere Kunden da Spaß und Freude daran haben.
00:27:54: Die IAA wird eine weitere Gelegenheit sein.
00:27:57: Wir freuen uns darauf!
00:27:58: Vielen Dank, Herr Vogt für die Gelegenheiten heute.
00:28:01: Ja hat mich auch sehr gefreut.
00:28:02: ich bin sicher der Truck nimmt auch noch Tempo auf in der Zukunft.
00:28:06: Vielen Dank oder einen schönen Tag Ihnen noch?
00:28:09: Danke jedenfalls.
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